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Projekt BestMINT: OTH Amberg-Weiden stellt Ergebnisse vor

| Hochschulkommunikation

MINT-Absolventen sind gefragt wie nie. Der Wirtschaftsstandort Deutschland braucht qualifizierte Fachkräfte mit naturwissenschaftlich-technischer Ausbildung. Für Hochschulen stellen sich damit die Fragen: Wie können sie mehr Studierende für MINT-Fächer gewinnen? Und wie lassen sich deren Studienerfolge erhöhen? 13 bayerische Universitäten und Hochschulen suchten in den vergangenen drei Jahren Antworten – und entwickelten im Rahmen des vom Bayerischen Wissenschaftsministerium geförderten Projekts BestMINT innovative Konzepte. Auch die OTH Amberg-Weiden war in das Programm eingebunden.

Das Bayerische Wissenschaftsministerium hat das Projekt BestMINT „Erfolgreicher MINT-Abschluss an bayerischen Hochschulen“ im Sommer 2012 ins Leben gerufen. Ziel: Maßnahmen entwickeln und erproben, um die vergleichsweise hohe Zahl an Studienabbrüchen im MINT-Bereich zu senken. Im Oktober dieses Jahres, drei Jahre nach Projektstart, präsentierten Vertreter(innen) der 13 teilnehmenden Universitäten und Hochschulen in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften ihre MINT-Projekte in Anwesenheit von Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle. Die OTH Amberg-Weiden stellte einen umfangreichen Maßnahmenkatalog vor, mit dem sie junge Menschen vor, während und nach dem Studium bestmöglich unterstützt.

Prof. Dr. Horst Rottmann und Bernd Rager erstellten eine Drop Out-Studie. Sie untersuchten dafür die Studiengänge Maschinenbau, Medienproduktion und Medientechnik sowie Umwelttechnik. Die leitende Frage war, welche Faktoren den Studienerfolg beeinflussen. Ihre Ergebnisse: Mit einer guten Zulassungsnote steigen auch die Aussichten, das Studium erfolgreich abzuschließen. Einen geringeren Einfluss hat das Alter am Anfang des Studiums; der Migrationshintergrund spielt keine Rolle.

Für die OTH Amberg-Weiden ergibt sich daraus der Auftrag, junge Menschen gut vorzubereiten und während des Studiums optimal zu unterstützen. Denn so kann die Hochschule den Studienerfolg maßgeblich erhöhen. Und genau hier setzt auch das umfangreiche Maßnahmenpaket im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Qualitätspakt Lehre“ an, gefördert vom BMBF.

Dieses Paket orientiert sich an den unterschiedlichen Phasen des Student-Life-Cycles: richtige Studienwahl, Studienvorbereitung, Sicherung des Studienerfolgs und Berufseinstieg. Es umfasst eine breite Palette an Service- und Beratungsleistungen, die individuell auf die Anforderungen der Studierenden zugeschnitten sind. Im Zusammenspiel entfalten diese Maßnahmen eine Wirkung, die Studienergebnisse nachhaltig zu verbessern – das zeigen die Erfahrungen seit dem QPL-Projektbeginn.

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