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Verleihung: Preis für Internationalisierung und UNIcert III-Zertifikate

| Sprachenzentrum, Hochschulkommunikation

Sprachen bauen Brücken und öffnen Türen. Eine Tür, die in diesem Jahr weit offen stand, führte Studierende aus China an die OTH Amberg-Weiden. Das Austauschprojekt mit dem Shanghai Medical Instrumentation College zeigt, wie die Hochschule erfolgreich interkulturelle Kommunikation gestaltet – drei besonders engagierte Studierende wurden dafür mit dem Preis für Internationalisierung ausgezeichnet. Und weitere Brückenbauer und Türöffner stehen schon in den Startlöchern: sechs Studierende und fünf externe Teilnehmer erhielten ihr UNIcert III-Zertifikat Russisch und Tschechisch.

Internationalität wurde der OTH Amberg-Weiden in die Wiege gelegt. Seit ihrer Gründung pflegt die Hochschule einen intensiven Austausch mit Partnern in Tschechien, Russland und seit einigen Jahren auch in China. „Sie, meine Damen und Herren, sind aktive Mitstreiter in der Internationalisierung“, begrüßte Vizepräsident Prof. Ulrich Müller die anwesenden Lehrenden und Studierenden. „Uns ist allen bewusst, wie wichtig interkulturelle Kommunikation für unser Zusammenleben angesichts der fortschreitenden Globalisierung ist.“

Deshalb bietet die OTH Amberg-Weiden Studierenden zahlreiche Möglichkeiten, ihre Sprachkenntnisse auszubauen: In studienbegleitenden Kursen können sie neun Sprachen lernen – einige davon im Rahmen des UNIcert®-Programms, einem überregional anerkannten, praxisorientierten und anspruchsvollen Ausbildungs- und Prüfungsprogramm.

Das renommierte Zertifikat wurde von Dozentin Anna Wiesmeier an acht Russisch-Kandidaten und von PaedDr. Ladislava Holubová an drei Tschechisch-Kandidaten überreicht. Übrigens: Die Hochschule Amberg-Weiden ist deutschlandweit die einzige Hochschule, an der Tschechisch  UNIcert III erworben werden kann.

Nach der Übergabe der Zertifikate öffnete sich der Vorhang für eine Premiere: Die Hochschule verlieh zum ersten Mal den Preis für Internationalisierung an Evgenija Schreder, Sabrina Heldmann und Sebastian Schmidt. Die drei Studierenden des Studiengangs „Internationales Technologiemanagement“ begleiteten Besucher und Besucherinnen des Shanghai Medical Instrumentation College während der Summer School in Weiden. Der vierwöchige Studienaufenthalt wurde von der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen im Sommer durchgeführt – zur persönlichen Betreuung der Gäste organisierte Lehrbeauftragte Hui Weber ein Mentorenprogramm, in dessen Rahmen sich die drei Preisträger engagierten.

Den Preis für Internationalisierung stiftete der Förderverein der Hochschule in Weiden. Rudolf Winter, 1. Vorsitzender, überreichte Urkunde und Scheck stellvertretend an Hui Weber. Die drei Preisträger(innen) waren nicht anwesend – ganz dem Internationalisierungsgedanken verpflichtet sind sie gerade im Ausland unterwegs.

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