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„professional steps“ geht in die zehnte Runde

| Hochschulkommunikation, Zentrum für Gender und Diversity

Studentinnen technischer Studiengänge, Absolventinnen und im Berufsleben stehende Ingenieurinnen werden mit dem Mentoring-Programm „professional steps“ zusammengeführt. In diesem Jahr wird bereits der zehnte Durchgang durchgeführt. Mit dabei sind diesmal sieben Tandems, bestehend aus einer berufserfahrenen Mentorin und einer studentischen Mentee.

Am Beginn eines jeden Jahres steht die Auftaktveranstaltung, die dem gegenseitigen Kennenlernen und der Vorstellung der Mentorinnen und Mentees dient. Özlem Ajazaj-Tangobay, Projektkoordinatorin vom Zentrum für Gender und Diversity, begrüßte bei der Auftaktveranstaltung die Teilnehmerinnen. Nach einer Präsentation über das BayernMentoring und seiner verschiedenen Programmstufen konnten die teilnehmenden Ingenieurinnen und Studentinnen technischer Studiengänge sich bei einem kleinen Snack im persönlichen Gespräch über ihre Erfahrungen und Erwartungen an das Mentoring-Programm unterhalten. Nachdem sich die Tandems für die kommende Saison kennengelernt hatten, wurden die Eckpunkte ihrer Zusammenarbeit für die nächsten neun Monate im Rahmen einer Mentoringvereinbarung festgelegt und unterzeichnet.

Nachmittags ging es dann zum 3D-Parcour nach Wolfertsfeld zum intuitiven Bogenschießen. Hier wurden die Mentorinnen und Mentees vom Erlebnispädagogen Willi Mühlbauer empfangen. Im ersten Schritt erfolgte die  Einweisung ins Equipment, um anschließend in die Grundlagen des traditionellen Bogenschießens eingewiesen zu werden. Im Vergleich zum technischen Bogenschießen liegt die Aufmerksamkeit hier hauptsächlich auf dem Menschen und dient der Selbstwahrnehmung und somit der Persönlichkeitsentwicklung. In mehreren nacheinander zunächst ganz bewusst durchgeführten Schritten des richtigen Anlegens von Pfeil und Bogen bis hin zum Abschuss wurden die Teilnehmer immer selbstsicherer und trafen bereits nach kurzer Zeit die Zielscheiben aus der intuitiven Durchführung heraus. Das Bogenschießen ist somit ideal, um Konzentration und Körperbeherrschung im Einklang zu erleben. Aber auch das Vertrauen auf die eigenen Fähigkeiten wird dabei gestärkt. Diese Erkenntnisse können auch im Studium und Beruf genutzt werden: Fokussiert auf die nächsten Schritte und vertrauend auf die persönlichen Fähigkeiten in Kombination mit Teamarbeit werden die anvisierten Ziele sicherlich erfolgreich realisiert.
Ihr neu erworbenes Talent konnten die Teilnehmerinnen abschließend im 3D-Parcours unter Beweis stellen. Dieser führt in 30 Stationen durch den angrenzenden Wald. Vom Dinosaurier, über Wildschweine, Eichhörnchen, Eulen, einem sich in Fortbewegung befindlichen Luchs, Wiesel und Co. können hier die verschiedensten Gummitiere „erlegt“ werden.

Nähere Informationen zum Mentoring-Programm „professional steps“ und zu allen anderen Aktivitäten des Zentrums für Gender und Diversity sind auf der Homepage oder direkt beim Zentrum für Gender und Diversity (genderbuero@oth-aw.de und familienbuero@oth-aw.de) erhältlich.

 

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