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Corporate Imagery: Werden Bilder immer wichtiger?

| Hochschulkommunikation, Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik, Medienproduktion und -technik

Welches innere Bild entsteht, wenn man an die Schokoladenmarke „Milka“ denkt? Sicher die lila Kuh und die Alpen. Welches Bild entsteht, wenn man an die Zigarettenmarke „Marlboro“ denkt? Sicher Cowboys und der Wilde Westen. Und wenn man an „Beck’s“ denkt? Sicher das grüne Segelschiff und das Meer. „Corporate Imagery – wie Unternehmen erfolgreich mit Bildern kommunizieren“, darüber referierte Prof. Dr. Georg Herbst (Universität der Künste).

Der Berliner Marken- und Kommunikationsexperte kam  auf Einladung von Prof. Dipl.-Ing. Maximilian Kock an die OTH Amberg-Weiden. In seinem Vortrag ging er der Frage nach, ob Bilder immer wichtiger werden. Die Antwort: Nein, sie waren immer schon wichtig, denn der Mensch denkt stark in Bildern. Gestiegen ist nur die Aufmerksamkeit für dieses Thema, weil Vertreter in Marketing und Kommunikation langsam erkennen, wie wichtig Bilder sind.

Anhand der Bilder wie zum Beispiel von der lila Kuh können Marken und Produkte schnell erkannt werden und von der Konkurrenz unterschieden werden. Vielen Unternehmen fehlt allerdings eine klare Bilderwelt und damit ein Icon, das Kunden (wieder-er-) kennen. Dies ist laut Prof. Herbst ein großes Versäumnis, denn professionelle Bilderwelten wirken stark und sind sehr verhaltenswirksam.

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