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Studiengang TM: Tschechien-Exkursion nach Prag, Temelín und E.ON Budweis

| Sprachenzentrum, Hochschulkommunikation, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen

Energie und Kultur – diese interessante Kombination stand im Mittelpunkt einer dreitägigen Tschechien-Exkursion des Studiengangs „Internationales Technologiemanagement“. Die Forschungsreise führte 20 Studierende nach Prag, Temelín und E.ON Budweis – PaedDr. Ladislava Holubová leitete die Studienfahrt.

Auftakt in Prag: Die Studierenden besuchten die Bayerische Repräsentanz in der Hauptstadt. Der stellvertretende Leiter Christopher Vickers erläuterte Ziele und Aufgaben der vor einem Jahr eröffneten Einrichtung. In einem kurzen historischen Rückblick sprach er über die wichtigsten Eckdaten der bayerisch-tschechischen Beziehungen in Wirtschaft, Kultur und Politik. Heute ist Tschechien der wichtigste Wirtschaftspartner Bayerns in Mittel- und Osteuropa, und Bayern der wichtigste Handelspartner Tschechiens unter den deutschen Bundesländern.

Von der Kultur zur Energie: Nach dem ersten Tag in der Hauptstadt ging es weiter nach Temelín. Dort informierte sich die Gruppe über den Aufbau des Kernkraftwerks, die Kernsicherheit und alle relevanten Prozessabläufe in der Gewinnung von Kernkraftenergie. Im Frühjahr 2003 wurde das Kernkraftwerk Temelín mit einer installierten elektrischen Leistung von 2.000 MW der größte Energieerzeuger der Tschechischen Republik. Ein Ausbau des Kernkraftwerks wird vom Betreiber ČEZ angestrebt. Die ČEZ -Gruppe ist der größte Energiekonzern in Tschechien und Mittel- und Osteuropa. Abgesehen von Strom liefert die Gruppe  auch Gas und Wärme.

Wiedersehen am Abend: In České Budějovice trafen die Studierenden ihre Kommilitonin Verena Wild, die gerade bei E.ON Česká republika, s.r. in der Abteilung „Finance and Accounting“ ihr Auslandspraktikum absolviert und davon sehr positiv berichtete. Natürlich nutzte die Gruppe diese Gelegenheit,  um das das tschechische Headquarter von E.ON in České Budějovice kennenzulernen. Lukáš Paur, Abteilungsleiter Energievertrieb, stellte den Konzern vor. Im Gegensatz zur ČEZ–Gruppe, erklärte Paur, setze E.ON verstärkt auf erneuerbare Energien, kundenfreundliche Beratung und Dienstleistungen sowie ein intelligentes Stromnetz in Form von Smart-Grid-Software-Lösungen.

Die Fahrtkosten und Unterkunft der Studierenden wurden mit einer BAYHOST Mobilitätsförderung von insgesamt 2.250 Euro bezuschusst. Die Teilnehmer aus dem 1., 3. und 7. Semester erhielten nicht nur fachliche Impulse. Sie hatten auch reichlich Gelegenheit, ihre Tschechisch-Kenntnisse anzuwenden. Tak mluvíme česky!


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