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Flüchtlinge willkommen: Hochschule spendet 40 Kartons mit Winterkleidung

| Hochschulkommunikation

Die OTH Amberg-Weiden packt mit an: MitarbeiterInnen und Studierende an beiden Standorten sammelten über 40 Kartons Winterkleidung für Flüchtlinge. Gestern übergab die Hochschule die Kleiderspenden an den Caritasverband Amberg-Sulzbach in der Erstaufnahmeeinrichtung Amberg und an das NetzwerkAsyl Weiden.

Gesagt, getan: Ende November haben sich Lehrende, Studierende und Mitarbeiter der OTH Amberg-Weiden in ersten Koordinationstreffen gefragt: „Was können wir konkret tun, um die Neuankömmlinge zu unterstützen?“ – und eine Idee sofort umgesetzt. In einer hochschulweiten Aktion sammelten sie an beiden Standorten Winterkleidung, insgesamt kamen in zwei Wochen über 40 Kartons mit Winterjacken, Mänteln, Pullovern, Hosen oder Schuhen zusammen.

Gestern übergaben Studierende gemeinsam mit Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, und Alexander Herzner, Institut für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft, den ersten Schwung direkt in der Erstaufnahmeeinrichtung in Amberg. Die zielgerichtete Kleiderspende freut Angelika Amann und Anette Velis. Sie haben mit dem Flüchtling Mohammed Sükri die ersten Kisten entgegengenommen. Michael Cerny, Oberbürgermeister der Stadt Amberg, kam mit Christian Zisler, Flüchtlingskoordinator der Stadt Amberg, zur Übergabe der Kleiderspende. „Es freut mich, dass die Hochschule ihre Kraft in die Stadt einbringt. Was auf uns an Koordinierungsaufgaben noch zukommt, ist einiges. Wir haben viele Ideen, und es ist schön, dass die OTH Amberg-Weiden mitmacht und ihre Stärken einbringt“, sagte Oberbürgermeister Cerny bei der Übergabe der Kleiderspende.

Auch in Weiden sind die Kleiderspenden jetzt dort, wo sie benötigt werden. Ehrenamtliche HelferInnen vom NetzwerkAsyl nahmen die Kartons mit Winterkleidung in Empfang.

„Die Hilfe kommt genau zur richtigen Zeit“, sagt Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden. „Viele Menschen erreichen Deutschland in leichter Kleidung und schlechtem Schuhwerk – auf den Winter sind sie nicht vorbereitet. Deshalb freut es mich, dass unsere Studierenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so schnell ihre Schränke durchforstet und aussortiert haben: Die warme Kleidung können die Menschen, die in diesem Jahr zu uns gekommen sind, wirklich gut gebrauchen.“

15 Lehrende, Studierende und MitarbeiterInnen führten die Aktion an beiden Standorten durch: Sie sammelten und sortierten die Spenden – so haben es die Helfer vor Ort jetzt leichter, die Winterkleidung zu verteilen. Alexander Herzner, Institut für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft, koordinierte das Projekt: „Wir sind eine weltoffene, aufgeschlossene Hochschule. Ich bin stolz, dass wir gerade zur Weihnachtszeit ein Zeichen für Mitmenschlichkeit und Hilfsbereitschaft setzen können. Im kommenden Jahr werden weitere Aktionen folgen. Die Koordinationstreffen zeigten: Die Hochschulfamilie und viele Studierende wollen sich engagieren!“

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