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Ethisches Lernen in einer Universalbank

| Hochschulkommunikation

Die Evenord-Bank eG-KG hat ein interessantes Geschäftsmodell. Die Homepage wirbt mit den Begriffen e-Wertekultur, e-Prinzip, e-Ethikkodex. Ein Zertifikat vom Zentrum für Wirtschaftsethik weist ein auditiertes Wertemanagement-System aus und seit Beginn des Jahres 2016 trägt die Bank das Siegel eines GOLD-Partners der Fairness-Stiftung.

Unterstützt vom Institut für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden organisierten die Lehrstühle für Moraltheologie und Pädagogik (Universität Regensburg) das Seminar „Ethisches Lernen in Unternehmen“. Rund 20 Studierende beschäftigten sich zunächst mit den theoretischen Grundlagen des ethischen Lernens und den internationalen unternehmensethischen Standards (UN Global Compact, WerteManagementSystem ZfW). Wie ethisches Lernen im beruflichen Alltag eines Unternehmens umzusetzen ist, dafür wurde die Evenord-Bank in Nürnberg ausgewählt.

In Absprache mit der dortigen Wertebeauftragten Vanessa Kugler konzipierten die Professoren Hans Gruber und Bernhard Bleyer einen Seminartag zur Anwendung des Gelernten.

Ausgehend von unterschiedlichen Zielgruppen wie der Personal- oder Kreditabteilung sowie den Themenbereichen Baufinanzierung oder Wertpapier-Investments entwarfen die Studierenden eigene Fortbildungskonzepte zu ethischen Dilemmasituationen, die im Alltag einer Bank zu bewältigen sind. Die kreativen Ansätze zum ethischen Lernen in einer Universalbank wurden schließlich unter dem Beisein des Vorstandsvorsitzenden Horst Schneider präsentiert.

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