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Optimierung von Fraktionsabscheidegrade: Kick-Off-Meeting Projekt FRESBI

| Fakultät Maschinenbau / Umwelttechnik, Hochschulkommunikation

Das Projekt FRESBI „Optimierung der Fraktionsabscheidegrade Elektrostatischer Staubabscheider beim Einsatz in Biomassefeuerungen“ läuft an: Die Projektbeteiligten haben sich zum Kick-Off-Meeting in Sulzbach-Rosenberg getroffen. „Das Projekt FRESBI forscht an zwei grundlegenden Fragen: Wie wirksam sind marktverfügbare Filtersysteme gerade im Partikelgrößenbereich < PM 2,5 und PM 1? Und wie können die Fraktionsabscheidegrade in den relevanten Bereichen verbessert werden?“, erklärt Martin Meiller, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Thermische Verfahren von Fraunhofer UMSICHT.

Von links nach rechts: Dr. Robert Daschner (Abteilungsleiter Thermische Verfahren von Fraunhofer UMSICHT), Martin Meiller (wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Thermische Verfahren von Fraunhofer UMSICHT), Ivo Kastl (Mitarbeiter der Fa. Schräder), Vedat Cankaya (Mitarbeiter der Fa. Schräder), Prof. Stefan Beer (Professor an der OTH Amberg-Weiden), Jürgen Oischinger (wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Thermische Verfahren von Fraunhofer UMSICHT)

Neben Fraunhofer UMSICHT sind die Ostbayerische Technische Hochschule (OTH) Amberg-Weiden sowie die Firma Schräder Abgastechnologie beteiligt. Die Projektpartner ermitteln die Fraktionsabscheidegrade marktverfügbarer Elektrofilter für Biomassefeuerungen und die Partikelgrößenverteilungen bei der Verbrennung biogener Brennstoffe. In den Untersuchungen werden die unterschiedlichen Einsatzstoffe, Leistungsgrößen und Filtertypen miteinbezogen. Um die Fraktionsabscheidegrade in den relevanten Bereichen zu verbessern, legen die Projektpartner Optimierungsmaßnahmen fest, welche sie anschließend umsetzen und bewerten.

Gestartet ist das Projekt FREBSI am 01. Februar 2016 und läuft noch bis 31. Juli 2018. Jeder der drei Projektpartner hat ein eigenes Arbeitspaket:
Die Firma Schräder stellt drei Filtersysteme für verschiedene Leistungsbereiche mit den unterschiedlichen Technologien zur Verfugung. Außerdem unterstützen sie die Integration und die Inbetriebnahme der Filter und sind für die Optimierungsmaßnahmen zuständig. Professor Dr. Stefan Beer von der OTH Amberg-Weiden ist für die Messungen mit SMPS verantwortlich, welche die Bestimmung der Partikelanzahlverteilung zeigen. Dafür wird er Versuche mit einem Filter in den Laboren der OTH Amberg-Weiden durchführen, auswerten und optimieren. Die Gruppe „Energie aus Biomasse“ (Abteilung Thermische Verfahren) von Fraunhofer UMSICHT hat die Projektkoordination inne. „Wir führen Messungen mit dem Niederdruck-Kaskadenimpaktor durch und fahren Versuche mit den beiden Filtern im unserem Technikum“, beschreibt Martin Meiller sein Arbeitspaket . Außerdem arbeitet die Gruppe „Energie aus Biomasse“ an der Versuchsauswertung und Optimierung.

Das Projekt FRESBI wird durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert. Der Projektträger ist die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe eV (FNR).

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