Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Kooperationsprojekt: Impulse für das Gewerbe- und Industriegebiet an der A6 in Trisching

| Hochschulkommunikation, Fakultät Betriebswirtschaft

Verbesserungspotentiale im Bereich des Internetmarketings: Studierende der OTH Amberg-Weiden haben im Projektseminar „Handelsprojekte“ das Gewerbe-/Industriegebiet der Gemeinde Schmidgaden genau unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse ihrer Untersuchung und die daraus resultierenden Handlungsempfehlungen haben sie vergangene Woche gemeinsam mit der betreuenden Professorin Dr. Christiane Hellbach vorgestellt.

Von links: Josef Deichl, Bürgermeister Gemeinde Schmidgaden, Michael Bauer, Sprecher Wirtschaftsforum der Gemeinde Schmidgaden, Prof. Dr. Christiane Hellbach, OTH Amberg-Weiden, Petra Rehorz, Vertreterin der Studierendengruppe

Moderiert wurde der Abend von Michael Bauer, der den Kontakt zur OTH Amberg-Weiden hergestellt hatte und das Projekt von Seiten der Gemeinde betreute. Neben den Bürgermeistern, Gemeinderäten und Mitgliedern des Wirtschaftsforums kamen auch viele Bürger zu der Präsentation. Nachdem bereits im Dezember ein erster Zwischenstand vorgestellt wurde, gab es bei der Abschlusspräsentation ein komplett neues Exposé für das Gewerbe- und Industriegebiet.

Die Studierenden stellten in der Analysephase fest, dass keine einheitlichen Informationen auf den bereits genutzten Vermarktungskanälen verwendet werden. In ihrem Exposé zeigen die Studierenden neue Vermarktungskanäle auf und stellten die notwendigen Anpassungen auf der Gemeindehomepage vor. Vor allem im Bereich des Internetmarketings bestehe Verbesserungspotential, um noch näher an Interessenten heranrücken zu können. Darüber hinaus wurden die Ergebnisse der Analyse umliegender Gewerbe-/Industriegebiete der Gemeinde übergeben.

Ein weiterer Bestandteil der umfassenden Untersuchung war eine deutschlandweit durchgeführte Benchmark-Analyse. Bei diesem Vergleich stellte sich heraus, dass in der Bundesrepublik kein vergleichbares Gewerbe-/Industriegebiet mit ähnlichen Größenstrukturen wie in Trisching vorhanden ist. Bei diesem Punkt, so stellte Prof. Dr. Hellbach fest, gestaltet sich die Aufgabe der Vermarktung des Gewerbe-/Industriegebietes an der A6 in Trisching sehr schwierig. Dazu tragen die Höhenunterschiede im Gelände, sowie die Tragfähigkeit des Baugrundes bei. Als abschließender Grund der schleppenden Ansiedlung müsse auch die Wirtschafts- und Finanzkrise im Jahr 2008/2009 herangezogen werden, da diese unmittelbar nach der Eröffnung des Gebietes im Jahr 2007 ausgebrochen war.

Trotzdem befindet sich nach Aussage der Studierenden die Gemeinde auf einem sehr guten Weg, da die Herausforderungen im Gewerbe-/Industriegebiet nun endlich aktiv angegangen werden und konkrete Umsetzungsmaßnahmen gesucht und gefunden wurden.

Nach oben