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Flüchtlinge@OTH: Studierende besuchen Langzeitunterkunft in Weiden

| Hochschulkommunikation

Beim Reden kommen die Leute zusammen... Stimmt, sagten die Studierenden der Gruppe Flüchtlinge@OTH und besuchten am Montag die Langzeitunterkunft in Weiden. Dort sprachen sie mit den Menschen, die in den letzten Monaten nach Deutschland gekommen sind, entdeckten Gemeinsamkeiten und planen jetzt auch gemeinsame Aktivitäten.

Die Gruppe Flüchtlinge@OTH beim Besuch der Langzeitunterkunft

Faceboo-Anzeige der Gruppe Flüchtlinge@OTH

Die Studierenden der Gruppe Flüchtlinge@OTH in den Innenräumen der Langzeitunterkunft

Zurzeit wohnen in der Unterkunft in Weiden rund 300 Menschen auf engstem Raum – einer ganzen Familie steht oft nur ein 15 m² großes Zimmer zur Verfügung. Die Studierenden bekamen Einblick in die Container, Küche und sanitären Anlagen. Und vor allem: Sie lernten die Menschen vor Ort kennen.

„Wir wurden sehr herzlich empfangen, die Leute haben sich über unseren Besuch gefreut“, erzählt Christian Gnerlich von der Gruppe Flüchtlinge@OTH und studentischer Vertreter der Fachschaft WI/MZ/TM sowie des Konvents OTH Amberg-Weiden. „Man merkte aber auch, dass viele von ihnen Traumatisches erlebt haben und dringend Hilfe benötigen.“ Nach der Führung durch die Unterkunft war deshalb klar: Die Studierenden wollen die Situation der Flüchtlinge nachhaltig verbessern, zum Beispiel durch gemeinsame sportliche oder musikalische Aktivitäten und andere Freizeitaktionen. Auch und vor allem studentische Flüchtlingspatenschaften könnten ein hervorragender Weg sein, Neuankömmlinge zu unterstützen, in unserer Gesellschaft anzukommen – die persönliche Begegnung erleichtert die Integration.

Die Flüchtlinge@OTH hat sich im vergangenen Semester aus den beiden „Koordinationstreffen: Flüchtlinge@OTH“ der OTH in Amberg und Weiden entwickelt. Sie bildet sich aus Mitarbeitern der OTH Amberg-Weiden und 50 Studierenden (zwei Gruppen zu je 25), die sich für die Flüchtlinge in unserer Region stark machen. Die Projekte koordiniert Christian Gnerlich in enger Abstimmung mit Alexander Herzner, Institut für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft.

„Ich halte Kontakt zu den zuständigen Einrichtungen der beiden Städte, also zu ‚engagiert in Amberg‘ und zur ‚Diakonie Weiden‘“, sagt Christian Gnerlich. „Außerdem kümmere ich mich um den Austausch mit den Studierenden und werbe für neue Projekte. Übrigens: Wir freuen uns über alle Studierenden, die mitmachen wollen. Also bringt euch ein!“

Und dazu haben Studierende der OTH Amberg-Weiden zeitnah Gelegenheit: Am Freitag, den 15. April, treffen sie sich mit der Freiwilligenagentur „engagiert in Amberg“ zu einem Informationsaustausch. Am darauffolgenden Montag kommen engagierte Studentinnen und Studenten in der Mensa der OTH in Weiden zusammen, um die weiteren Schritte zu planen.

 

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