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EMI-Forum: E-Akte, E-Government, E-Justice – äh, wie bitte?

| Pressemeldungen, Hochschulkommunikation

Donnerstag, 19.05.2016, 19.30 Uhr – 21.30 Uhr, OTH in Amberg, Wintergarten (Mensa)

Donnerstag, 19. Mai 2016, 19.30 – 21.30 Uhr, OTH Amberg-Weiden, Amberg, Wintergarten (Mensa)

Die Digitalisierung ist in aller Munde und macht auch vor der öffentlichen Verwaltung nicht halt. Jeder Steuerbürger kennt wahrscheinlich die Elektronische Steuererklärung mit dem Wortspiel-Namen „ELSTER“. Das deutsche Handelsregister wird gemäß einer EU-Richtlinie seit 2007 vollständig elektronisch geführt. Aber auch andere Bereiche des Staates wie die Justiz werden digitalisiert (E-Justice): Bis zum 1. Januar 2018 ist die bundesweite flächendeckende Eröffnung des elektronischen Rechtsverkehrs auf Basis neuer und einheitlicher Regelungen vorgesehen.

Vorreiter war in Europa die EU-Verwaltung selbst, wo schon frühzeitig auf elektronische Lösungen gesetzt wurde, zum einen wegen der Entfernungen, zum anderen um kosteneffizient die Übersetzung in bis zu 24 Amtssprachen gewährleisten zu können. Auch die beiden Nachbarländer Bayerns, Österreich (One-Stop-Government, 2010) und die Tschechische Republik (Datová schránka, 2009), gelten als Vorreiter im E-Government.

Der bayerische Finanzminister erhofft sich mit der E-Government-Strategie „Vom Blatt zum Byte“ (Montgelas 3.0) und dem im Dezember 2015 verabschiedeten E-Government-Gesetz Einsparungen in Milliardenhöhe.

Es gibt aber auch Schattenseiten: Fehlende Nutzer-Akzeptanz, Datenschutz- und Sicherheitsbedenken sowie die heterogene Informations- und Kommunikationstechnik – E-Government ist auch eine Herausforderung für Informatiker/innen.

Vor diesem Hintergrund veranstaltet die Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik (EMI) der OTH in Amberg am 19. Mai 2016 ein EMI-Forum mit dem Titel: „E-Akte, E-Government, E-Justice – äh, wie bitte?“ Dabei werden in zwei Fachvorträgen die Begriffe E-Government und E-Justice (elektronischer Rechtsverkehr) erklärt und einige aktuelle Leuchtturmprojekte wie E-Akte (elektronische Akte) und das „Jahrhundertprojekt Datenbankgrundbuch“ vorgestellt. Externe Referenten werden Ministerialrat Walther Bredl, Leiter des Referats für IuK im Bayerischen Staatsministerium der Justiz, München, sowie Wolfgang Gründler, Direktor der IT-Servicezentrale der bayerischen Justiz, Amberg, sein. 

Michael Cerny, Oberbürgermeister der Stadt Amberg, wird das Grußwort sprechen, Prof. Dr. Ulrich Schäfer (Fakultät EMI, Medieninformatik & Mobile Computing) in das Thema einführen. Das EMI-Forum ist öffentlich und richtet sich an alle Interessierten auch aus Wirtschaft und Bevölkerung. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Stadt Amberg. Die Teilnahme ist kostenfrei.

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