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Mentoring-Programm „professional steps“: Bei Kräften bleiben

| Hochschulkommunikation, Zentrum für Gender und Diversity

Das Telefon klingelt, das E-Mail-Postfach quillt über und die Kaffeemaschine gibt den Geist auf. Der ideale Zeitpunkt, um aus der Haut zu fahren? Nicht zwingend. Referentin Birgit Barth zeigte den Teilnehmerinnen des Mentoring-Programms „professional steps“, wie sie auch unter widrigen Umständen kühlen Kopf bewahren. Im Workshop „Bei Kräften bleiben“ erfuhren sie, wie Stress entsteht und wie sie konstruktiv damit umgehen.

Die professional steps-Teilnehmerinnen beim Workshop "Bei Kräften bleiben"

Das "Kraftpaket" von Referentin Birgit Barth

Am Anfang steht Selbsterkenntnis: Die Teilnehmerinnen erfuhren durch verschiedene Tests, wie sich Stress bei ihnen vordringlich niederschlägt. Auf  der kognitiv-emotionalen Ebene kann er die Denk- oder Wahrnehmungsprozesse und Gefühle beeinflussen. Mögliche Konsequenzen: schlechte Konzentration, geringe Gedächtnisleistung, Nervosität oder Ängste.

Außerdem kann sich eine Stresssituation auf Nerven und Kreislauf (vegetativ-hormonelle Ebene) auswirken. Der Körper schüttet Stresshormone aus, der Mensch leidet dann unter Herzrasen, Schwitzen oder Kurzatmigkeit. Auf der motorisch-muskulären Ebene reagiert der Bewegungsapparat sensibel auf Stressreize. Typische Symptome: Verspannungen an der Schulter und im Nacken, Zittern oder Zähneknirschen.

Von der Analyse zu den Maßnahmen: Birgit Barth zeigte den Teilnehmerinnen, wie sie Stress vermeiden oder abbauen können. Dafür stellte sie mehrere Methoden vor – von kurzfristigen Strategien (z.B. „Denken Sie an was Schönes“) über mittelfristige Verfahren (z.B. „Führen Sie ein Dankbarkeitstagebuch“) bis hin zu langfristigen Techniken (z.B. „Genießen Sie“). Welche Strategie ist am besten, um auf Dauer bei Kräften zu bleiben? Das ist typanhängig. Aber die Teilnehmerinnen kennen jetzt eine Fülle an Maßnahmen und können sich für die Strategie entscheiden, die optimal zu ihnen passt.

In der abschließenden Feedbackrunde sprachen die Teilnehmerinnen über ihre persönlichen Erfahrungen im Umgang mit Stress und verließen die Veranstaltung mit einem Kraftpaket von Referentin Birgit Barth, ein kleines Erste-Hilfe-Set bei kleinen oder größeren Ärger im Alltag.

Nähere Informationen zu den Aktivitäten des Zentrums für Gender und Diversity finden Sie hier. Natürlich erreichen Sie uns auch per E-Mail.

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