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Additive Fertigung: Schülerinnen und Schüler des Gregor-Mendel-Gymnasiums informieren sich

| Hochschulkommunikation, Fakultät Maschinenbau / Umwelttechnik

3D-Druck ist ein Techniktrend, der SchülerInnen begeistert. Eine Figur duplizieren – fast kein Problem. Wie die Prozesskette dabei genau aussieht, darüber haben sich Schülerinnen und Schüler des Gregor-Mendel-Gymnasium (GMG) Amberg im Rahmen eines P-Seminars an der OTH Amberg-Weiden informiert.

Dabei wurde Einstein zu Hilfe genommen – in der Form einer Gips-Büste. Anhand dieser Figur erklärte Dipl.-Ing. (FH) Daniel Schmidbauer (Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik) den SchülerInnen die komplette Prozesskette: mit Hilfe des Laserscanners wurde der Kopf digitalisiert, im CAD verarbeitet, skaliert und anschließend verkleinert auf dem 3D-Drucker gedruckt. Dadurch erhielten die SchülerInnen einen anschaulichen Eindruck, wie reale Objekte vervielfacht/kopiert werden können. Aber ein 3D-Modell nur anhand eines Digitalfotos erstellen? Auch das ist möglich. Daniel Schmidbauer stellte den Schülerinnen und Schülern das „Structure from Motion“-Verfahren vor.

Die OTH Amberg-Weiden kooperiert seit Herbst 2014 mit dem Gregor-Mendel-Gymnasium (GMG) Amberg im Bereich 3D-Druck. Das GMG hat von der OTH Amberg-Weiden einen FDM-Drucker (Modell: Renkforce RF1000) als Leihgabe bekommen. Dipl.-Ing. (FH) Daniel Schmidbauer (Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik) betreut gemeinsam mit Stefan Ziegler das GMG zum Thema 3D-Druck. Aktuell druckt das GMG Objekte von der Internetplattform Thingiverse (www.thingiverse.com) aus. Auch darüber wurde beim Infobesuch diskutiert. Zum Ende der Veranstaltung hat StD Christoph Schulz, Fachbetreuer für Physik am GMG, noch eine Filamentrolle (Material für den 3-Drucker, ähnlich wie Heißklebesticks, nur endlos von der Rolle) bekommen. Dieses Material lässt sich leichter verarbeiten und sorgt für Freude beim 3D-Drucken.

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