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97. Deutscher Röntgenkongress: Unterwegs auf neuen Wegen

| Hochschulkommunikation, Wirtschaftsingenieurwesen, Medizintechnik

„Neue Wege gehen“ lautete das Motto des 97. Deutschen Röntgenkongresses – und 6.800 Teilnehmer haben das auch getan: Geographisch, denn die Veranstaltung ist aus Hamburg in das Congress Center Leipzig gezogen. Und thematisch. Schließlich ging es darum, neue Lösungen in Diagnostik, Therapie und Versorgungsmanagement aufzuzeigen. Für die OTH Amberg-Weiden hat Prof. Dr. Ralf Ringler, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, diese Aufgabe erfolgreich wahrgenommen – er präsentierte aktuelle Forschungsergebnisse aus der Medizintechnik.

Das Plakat zum 97. Deutschen Röntgenkongress in Leipzig

In seinem wissenschaftlichen Vortrag „Erfüllt der neue ProMAM Gold mk II Mammography Prüfkörper die Anforderungen der EPQC?“ stellte Prof. Dr. Ralf Ringler die Ergebnisse seiner aktuellen Studie vor. Zielsetzung dieser Arbeit war es, ein neues Phantom zur Qualitätssicherung in der Mammografie mit dem Gold-Standard zu vergleichen und die Leistungsfähigkeit in der praktischen Anwendung zu prüfen. Ausgangspunkt war dabei die Qualitätssicherung in der Mammografie, die sich neben der Röntgenverordnung auf die Grundlagen der European Guidelines for quality control of mammographie (EPQC) stützt.

Natürlich bot der Kongress auch viele Möglichkeiten für wissenschaftlichen Austausch: In zahlreichen Vorträgen und Fortbildungsprogrammen beleuchteten renommierte Experten klinische Schwerpunktthemen wie Wirbelsäulenerkrankungen, Mammadiagnostik, Ultraschall in der Radiologie sowie Fehler und Komplikationen in der Radiologie. Außerdem nutze Prof. Dr. Ringler diese Veranstaltung, um Kontakte mit der Industrie zu knüpfen und alte Beziehungen zu pflegen. Dazu gab es reichlich Gelegenheit: Insgesamt waren 128 nationale und internationale Aussteller vor Ort.

Resümee: Der wissenschaftliche Austausch mit Firmen und Wissenschaftlern aus der Röntgendiagnostik bringt neue Impulse für laufende Projekte im Labor „X-Ray and Molecular Imaging“ von Prof. Dr. Ralf Ringler. Außerdem hilft das Wissen aus Kongress, Fortbildungsprogramm und Gesprächen mit Industrieausstellern, den Bachelor- und Master-Studiengang „Medizintechnik“ weiterzuentwickeln.

 

 

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