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PaedDr. Ladislava Holubová auf wissenschaftlicher Tagung an der Komenský-Universität Bratislava

| Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, Zentrum für Sprachen, Mittel- und Osteuropa

PaedDr. Ladislava Holubová, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, hat an der internationalen Tagung „Erhöhung der Qualität im Fremdsprachenunterricht an den Hochschulen“ teilgenommen. In der Komenský Universität in Bratislava (Slowakei) referierte sie über das Thema: „UNIcert® für die Ausbildung im Bereich Herkunftssprachen am Beispiel Russisch“.

PaedDr. Ladislava Holubová bei ihrer Rede an der Komenský-Universität Bratislava

Herkunftssprecher sind in Deutschland eine soziale und politische Realität. Deshalb werden die Herkunftssprachen in vielen Bundesländern im Bereich der schulischen Ausbildung bereits gefördert. Auch in der Sprachausbildung der Hochschulen spielen Herkunftssprachen eine zunehmend wichtige Rolle. Viele Einrichtungen entwickeln daher Programme in Sprachen wie Russisch, Polnisch oder Türkisch, um Herkunftssprechern die Möglichkeit zu geben, ihre biographisch bedingten Kompetenzen so auszubauen, dass sie in akademischen und beruflichen Situationen bestehen können. Nicht wenige Herkunftssprecher können sich fließend in alltäglichen Situationen verständigen, weisen allerdings Defizite in den schriftlichen Kompetenzen ihrer Herkunftssprache auf.

Seit 2014 gibt es Empfehlungen der UNIcert®-Kommission für die Einführung der Zertifizierung von speziell auf Herkunftssprecher zugeschnittene Kurse. Die Initiatorin davon war Dr. Astrid Reich von der Universität Bochum.

Das Zentrum für Sprachen, Mittel- und Osteuropa der OTH Amberg-Weiden beschäftigt sich auch mit dem Thema "Herkunftssprachen" – und hat deshalb im Herbst 2014 das Projekt "UNIcert® III Herkunftssprache Russisch" eingeführt. In diesem Projekt geht es darum, bei den russischen Muttersprachlern ihre Defizite im schriftlichen Ausdruck abzubauen und an einer korrekten akademischen Schriftsprache zu feilen.

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