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„Mensch ärgere dich nicht“ in XXXL

| Video, Hochschulkommunikation, Studierendenvertretung

Passend zum Weltrekord-Versuch der Stadt Amberg verwandelt die Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden den Campus in Amberg in ein riesiges „Mensch-ärgere-dich-nicht“-Spielfeld.

Wer am Samstag, 29. Juli 2017, vormittags über den Campus der OTH in Amberg ging, dem bot sich ein seltsames Bild: ein paar Leute, die einen Markierwagen, wie man ihn vom Sportplatz kennt, über den Rasen schieben, Farbe anrühren und überall Holzpflöcke in den Rasen hämmern. Außerdem liegen mehrere Säcke mit Kalk, ein paar Stricke, zwei Megaphone und aus unerfindlichen Gründen – trotz strahlendem Sonnenschein – 16 Regenschirme in vier verschiedenen Farben herum. Haben da ein paar Studenten wieder mal zu lange gefeiert?

Mittags sind jedoch alle Holzpflöcke verschwunden, dafür sind überall auf dem Campus große Kreise zu sehen. Einige sind mit Farbe ausgemalt, andere werden gerade angesprüht – und dem aufmerksamen Beobachter entgeht nicht, dass es sich um die vier Farben der Regenschirme handelt. Zufall?

Ganz und gar nicht! An diesem Tag nämlich will die Stadt Amberg versuchen, einen Weltrekord zu knacken. Den Weltrekord in „Mensch ärgere dich nicht“, für den mindestens 1054 Personen das berühmte Brettspiel gleichzeitig auf dem Marktplatz spielen müssen. Passend dazu verwandelt die Hochschule ihren Campus in ein riesiges Spielfeld, auf dem statt kleiner Holz- oder Kunststofffiguren Menschen von Kreis zu Kreis laufen können. Fünf Personen bilden dabei gemeinsam ein Team: vier Figuren, die jeweils einen Regenschirm in der Farbe ihres Teams erhalten, und der Spielleiter oder die Spielleiterin, der oder die – wie beim Brettspiel auch – würfelt und die Figuren entsprechend über das Spielfeld bewegt. Doch während man beim Brettspiel die Figuren bequem ein paar Felder weiter rücken kann, mussten die Spieler auf dem Campus für ein Feld beinahe sechs Meter zurücklegen. Dennoch versuchten die Teamleiter gnadenlos, die Figuren der anderen wieder auf deren Startpositionen zurück zu schicken und gleichzeitig ihre eigenen Figuren als erste ins Ziel zu bringen. Dabei kamen ihnen die eigenen Figuren oft zu Hilfe: „Nein, lass ihn gehen, er kann Rot schlagen!“ oder „Aber dann stehe ich auf dem schwarzen Startkreis!“ Nach einem ungefähr zweistündigen Spiel ging „Team Schwarz“ als Sieger hervor. Besonders gut vorbereitet kam „Team Grün“, bei dem alle vier Spielfiguren bereits neongrüne Hüte trugen. Im Anschluss konnten alle Teilnehmer und Zuschauer zum Marktplatz spazieren und sich am erfolgreichen Weltrekord-Versuch beteiligen, bei dem tatsächlich über 1.600 Personen gleichzeitig an den Spielbrettern saßen.

Ihr habt die Aktion verpasst und wollt wissen, ob es das XXXL-Spielfeld im nächsten Jahr noch einmal geben wird? Naja, wir haben ja jetzt schon Übung…

Weitere Bilder hier.

Britt Bordihn von Schmidt Spiele und Bürgermeisterin Brigitte Netta besuchten das XXXL-Mensch ärgere dich nicht

Teamleiter kommandiert seine Figuren

Wer hat zuerst sein Team im Haus?

Team Schwarz hat es als erstes geschafft!

Die Teamleiter versuchen vom Spielfeldrand den Überblock zu bewahren

Bereits morgens um 8 Uhr zieht die Studierendenvertretung ihre Kreise

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