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Erfolgreicher Abschluss der Bavarian Summer School 2017 „The Future of Health Care: New Concepts – New Technologies” an der OTH Amberg-Weiden

| Hochschulkommunikation

Die Zukunft des Gesundheitswesens im Spannungsfeld Pflege und Technik – Damit beschäftigte sich die Bavarian Summer School 2017 in den vergangenen zwei Wochen. Die 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus sieben Nationen (darunter u.a. Brasilien, Russland und Thailand) haben sich intensiv und interdisziplinär mit aktuellen Themen der Pflege und Medizintechnik sowie der Zukunft der Pflege auseinandergesetzt. Am Freitag, 4. August 2017, präsentierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Ergebnisse ihrer Arbeitsgruppen.

Die internationalen Studierenden sammelten Erfahrungen bei mikrobiologischen Versuchen.

In der ersten Woche der Summer School waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Evangelischen Hochschule Nürnberg, die zweite Woche absolvierten sie an der OTH Amberg-Weiden. Die Studierenden waren dabei mit großem Engagement und Interesse bei der Sache. Gemeinsame Besuche von Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und medizintechnischen Unternehmen rundeten das Fachprogramm ab. Stadtbesichtigungen von Nürnberg, Bamberg und Weiden sowie gemeinsames Grillen und das Kennenlernen der bayerischen Lebensart bildeten den kulturellen und sozialen Rahmen.

Wie sieht die Intensivstation der Zukunft aus? Wie das Patientenzimmer-Design und die Infektionskontrolle? Und welche Wohnkonzepte könnten in der Langzeitpflege die Lebensqualität der Patienten steigern? Die Studierenden fanden unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Härlein (Studiengangsleitung Angewandte Pflegewissenschaften an der Evangelischen Hochschule Nürnberg) und Prof. Dr. Clemens Bulitta (Leiter des Instituts für Medizintechnik an der OTH Amberg-Weiden) interessante Antworten.

Der Blick auf Probleme in der medizinischen Versorgung aus technischer, klinischer und ökonomischer Perspektive war Gegenstand der Projektarbeiten, an denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer neben den verschiedenen Lehrveranstaltungen gearbeitet haben. Auch wurden in den Panels ethische Gesichtspunkte hinsichtlich der rasanten Pflegeentwicklung betrachtet.

Prof. Dr. Clemens Bulitta stellte zudem die Internationalität und die durch die Bavarian Summer School erworbene interkulturelle Kompetenz in den Vordergrund, da „dies die Erfolgsfaktoren in der globalisierten Berufswelt von morgen sind. Die Summer School ermöglicht es in einzigartiger Weise, Erfahrungen zu sammeln und weiterzugeben.“ Auch Prof. Dr. Christiane Hellbach, Vizepräsidentin der OTH Amberg-Weiden, betonte in ihrem Grußwort die Internationalität der Veranstaltung: „Ein wesentliches Ziel der Bavarian Summer School ist, persönliche Netzwerke auf internationaler Ebene zu schaffen und auch unsere Hochschule international zu vernetzen.“

Ein positives Feedback zog auch Prof. Dr. Jürgen Härlein, der sich vom offenen und intensiven Austausch der internationalen Studierenden beeindruckt zeigte. Das Konzept, Studierende aus Pflege und Gesundheit mit der Perspektive des Medical Engineering vertraut zu machen, und umgekehrt den Studierenden im Ingenieursbereich die pflegerische Perspektive näher zu bringen, sei voll aufgegangen.

Die Bavarian Summer School 2017 führte Study & Work International, eine Initiative von Hochschule Bayern e. V., in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Hochschule Nürnberg und der OTH Amberg-Weiden durch. Ermöglicht wurde das Projekt durch die Förderung von vbw – Verband der bayerischen Wirtschaft e. V. und dem Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.

 

Die körperlichen Veränderungen im Alter selbst erfahren – Der Altersanzug, der die Einschränkungen älterer Menschen simuliert, macht’s möglich.

16 Studierende aus sieben Nationen nahmen an der Bavarian Summer School 2017 teil.

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