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Fakultät EMI verabschiedet 137 Studierende

| Hochschulkommunikation, Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik

Die Studienzeit ist ein wichtiger, erlebnisreicher und prägender Lebensabschnitt. Und am Ende steht man als IngenieurIn vor dem Beginn einer neuen Lebensphase. Darauf freuen können sich nun 137 Absolventinnen und Absolventen der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik (EMI). Denn sie sind in ihr künftiges Berufsleben feierlich entlassen worden.

Der Lohn für all die Mühe: Mit der Urkundenübergabe endet ein Lebensabschnitt

„Seien und bleiben Sie Experte in Ihrem Fachgebiet, erweitern Sie Ihre kommunikative Kompetenz und setzen Sie Ihre Überzeugungen auch gegen Widerstände durch. Kurz: Werden Sie mündige Ingenieurinnen und Ingenieure!“ Mit diesen Worten verabschiedete Prof. Dr. Maximilian Kock, Dekan der Fakultät EMI, die Absolventinnen und Absolventen. Bei der Festveranstaltung im Siemens Innovatorium erhielten die Absolventinnen und Absolventen aus den Studiengängen Angewandte Informatik, Elektro- und Informationstechnik, Medienproduktion und Medientechnik (Bachelor und Master), Applied Research in Engineering Sciences (Master) sowie IT und Automation (Master) ihre Urkunden.

Rückblick auf die Studienzeit

Bei der Absolventenverabschiedung blickten stellvertretend für ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen B. Eng. Diana Scharf (Medienproduktion und Medientechnik), B. Eng. Christian Bauer (Elektro- und Informationstechnik) und B. Eng. Simon Liebl (Angewandte Informatik) auf die Besonderheiten ihrer Studienzeit zurück, eine Zeit, die viel zu schnell vorüberging. „Zeit ist relativ – und insbesondere die guten Dinge vergehen viel zu schnell. Der Beginn des Studiums war für viele von uns auch der Schritt in ihr eigenständiges Leben. Im zweiten und dritten Semester fand dann ein Austausch von Studenten statt (...) Es wurden neue Freundschaften geschlossen und Lerngruppen gebildet. Wir haben unser Wissen erweitert, uns ausgetauscht und uns gegenseitig bei Problemen geholfen. Es wurde gemeinsam gelernt sowie gemeinsam gefeiert – schöne gemeinsame Semester!“ Als nächstes stand praktische Erfahrungen sammeln an. Nach dem Praxissemester nur noch ein weiteres Semester und dann stand die Bachelorarbeit vor der Tür. „Nun stehen wir heute hier und können sagen: Wir haben es geschafft, und darauf können wir stolz sein!“

Was es formal heißt, einen Bachelor in der Tasche zu haben, ist bekannt. Aber was es bedeutet, ein Medientechniker zu sein, darauf ging Diana Scharf ein. „Medientechnik bedeutet, stundenlange Diskussionen bis spät in die Nacht zu führen, um eine anständige Prämisse für einen Kurzfilm zu finden. Medientechniker müssen sich auch auch mit vielen technischen, physikalischen und mathematischen Grundlagen rumschlagen. Dennoch stehen wir jetzt hier.“ Diana Scharfs Resümee: „Zusammenfassend kann man sagen, dass die praxisnahe Lehre und der gute Kontakt zu den Lehrenden zu den größten Vorteilen gehören, die eine Hochschule wie unsere bietet.”

Jeder Studiengang hat seine Herausforderung. „Sechs Semester lang haben wir designed, programmiert, unverständliche mathematische Gleichungen gelöst und dabei keinen Text formuliert, der mehr als 20 Wörter hatte. Trotzdem mussten wir eine Bachelorarbeit schreiben, die irgendwo zwischen 40 und 100 Seiten liegt. Für einige von uns war das Schreiben die größte Herausforderung des Studiums, vor allem weil sie in Deutsch formuliert sein musste. Wir Informatiker reden ja sonst den ganzen Tag nur in C, Javascript oder Phyton“, beschreibt Simon Liebl eine der wohl größten Hürden im Studiengang Angewandte Informatik. Doch es hat sich gelohnt. Simon Liebl hat vor seiner Rede in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit nach offenen Stellen für Informatikerinnen und Informatiker im Umkreis von 50 Kilometern gesucht. „Die Suche brachte 200 Treffer. Allerdings mit dem Hinweis, dass mehr Ergebnisse gefunden worden sind, aber nur 200 dargestellt werden können. Dazu muss ich nicht mehr viel sagen, der aktuelle Arbeitsmarkt ist mehr als rosig und ich denke, da ist wohl für jeden etwas dabei.”

Bevor sich die Wege der Absolventinnen und Absolventen trennten, wartete nach der Urkundenübergabe auf die jungen Ingenieurinnen und Ingenieure ein Sektempfang. Gemeinsam mit den Angehörigen und den Professoren wurde auf den Start des neuen Lebensabschnittes und auf eine erfolgreiche Zukunft angestoßen.

B.Eng. Diana Scharf

B.Eng. Simon Liebl

B.Eng. Christian Bauer

Für 137 Absolventinnen und Absolventen der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik (EMI) beginnt ein neues Kapitel

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