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Gelebte Partnerschaft: Studienarbeit bei Gerresheimer Regensburg GmbH

| Hochschulkommunikation, Medizintechnik, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen

„Es hat Spaß gemacht. Und wir sind über uns hinausgewachsen.“ – Dieses Statement eines Studenten zeigt, was die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Hochschule bewirken kann. In den vergangenen Wochen gewannen Studierende im 6. Semester Medizintechnik Einblicke in die Gerresheimer Regensburg GmbH, einem Innovativen Lernort (ILO) der OTH Amberg-Weiden. Sie lernten dabei vor allem die Automatisierung von Montagprozessen kennen und erlebten Projektmanagement in der Praxis.

Die Studierenden mit den MitarbeiterInnen von der Gerresheimer Regensburg GmbH und Prof. Burkhard Stolz (erste Reihe, rechts)

Als Studienarbeit durften die Studierenden Konzepte für eine automatische Montageanlage eines Medizinproduktes auf Basis eines realen Produktes entwerfen und diese auch im Unternehmen der Fachabteilung präsentieren. Die MitarbeiterInnen des Technical Competence Centers der Gerresheimer Regensburg GmbH in Wackersdorf hatten hierzu ein Fallbeispiel ausgewählt, Informationen aufbereitet und Musterteile bereitgestellt. Innerhalb von zwei Wochen wurden auf dieser Basis unterschiedliche Lösungsansätze skizziert, bewertet und schließlich präsentiert.

Dieses Vorgehen entspricht in weiten Zügen der Unternehmenspraxis. Auch die MitarbeiterInnen der Gerresheimer Regensburg GmbH stehen vor der Herausforderung, innerhalb von wenigen Tagen Kundenanfragen auf Basis weniger Informationen mit ersten Konzepten zu beantworten. Besonders wertvoll war hier auch das professionelle Feedback von Christian Lanzl und Reinhold Hösl, die beide im Bereich der Automatisierung tätig sind. Ergänzt wurde die Konzeptarbeit durch Fachvorträge zu den Themen Industrielle Bildverarbeitung und Qualifizierung von Montageautomaten in Verbindung mit praktischen Übungseinheiten. Anna Weidner, selbst Absolventin des Bachelorstudiengangs Medizintechnik, berichtete nicht nur über ihre Arbeitsinhalte der Qualifizierung von Anlagen, sondern konnte auch gute Tipps für die Bewerbung nach dem Studium und den Berufseinstieg geben.

„Projektmanagement in der Praxis“ lautete der Titel eines Übersichtsvortrages, der auch genau diesen Anspruch erfüllte. Wie geht ein Projektleiter mit Änderungen um, welche Zusagen können getroffen werden oder wie hoch ist der Druck im Projektmanagement? Viele Fragen rund um das spannende Thema Projektmanagement konnten die Studierenden mit den Referenten Wolfgang Kern und Thomas Dauerer diskutieren.

Besonderer Dank gilt Richard Kiener und Wolfgang Kern für die Bereitschaft zur Durchführung dieser Veranstaltungen im laufenden Semester. Workshop und Vorträge waren Teil der Module „Handhabungs- und Verpackungstechnik“ sowie „Betriebsorganisation und Projektmanagement“ bei Prof. Burkhard Stolz.

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