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Promotionsarbeit: Bessere Gesundheitsversorgung durch Datenanalyse

| Hochschulkommunikation, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, Medizintechnik

Kliniken auf der ganzen Welt erheben Tag für Tag zahlreiche Daten über Patienten und ihre Aufenthalte im Krankenhaus. Dazu gehören Informationen über Diagnosen, Medikamente, Allergien und vieles mehr. Diese Daten, systematisch ausgewertet, können die Gesundheitsversorgung verbessern. Oliver Haas, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der OTH Amberg-Weiden, beschäftigt sich in seiner Doktorarbeit mit diesem Thema.

Doktorrand Oliver Haas mit Prof. Dr.-Ing. Eva Rothgang

Der Doktorand nutzt dafür Graphdatenbanken – eine spezielle Datenbank-Technologie, die eine Art Netzwerk mit Knoten und Verbindungen speichert. Damit sollen verschiedene Datenquellen verbunden und einheitlich abrufbar gemacht werden, um Arbeitsabläufe in der Klinik zu verbessern und einen einfacheren Zugriff auf die Daten der Patienten zu ermöglichen.

Darüber hinaus können mit dieser Technologie auch Zusammenhänge zwischen Daten gefunden werden, die vorher in getrennten Datenbanken nicht sichtbar waren. Durch die Möglichkeit, verschiedene Datenquellen flexibel zu verknüpfen, können bestehende klinische Daten und Informationen aus modernen Technologien wie digitalen Herzschrittmachern und Wearables eingebunden werden.

Seit 1. Oktober 2018 ist Oliver Haas als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der OTH Amberg-Weiden angestellt. Er promoviert in Kooperation mit der FAU Erlangen-Nürnberg bei Prof. Dr.-Ing. Eva Rothgang und Prof. Dr.-Ing. habil. Andreas Maier. Unterstützt wird er dabei vom Zentrum Digitalisierung.Bayern, einer Forschungs-, Kooperations- und Gründungsplattform, die bayernweit Wissenschaft und Wirtschaft im Bereich Digitalisierung unterstützt. Er wurde als einer von zehn ZD.B Fellows ausgewählt, um sich voll seiner Promotion widmen zu können.

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