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Ministerialdirigent Christian Schoppik: Besuch an der OTH Amberg-Weiden

| Hochschulkommunikation

Ministerialdirigent Christian Schoppik, Leiter der Abteilung H (Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Regionalisierung) im Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, stattete am 21. November 2018 der OTH Amberg-Weiden einen Antrittsbesuch in Amberg ab. Das Programm des rund sechsstündigen Austausches umfasste neben der Diskussion mit der Hochschulleitung auch die Vorstellung der Kompetenzen aller vier Fakultäten, verbunden mit einer Präsentation ausgewählter Labore in den Fakultäten Elektrotechnik, Medien und Informatik sowie Maschinenbau/Umwelttechnik auf dem Campus Amberg.

Einblick in 3D-Druck und additive Fertigungsverfahren

Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug betonte bei ihrer Begrüßung des hochrangigen Gastes aus München und in einer Darstellung der aktuellen Entwicklungen sowie Strategien zusammen mit den weiteren Mitgliedern der Hochschulleitung den Fokus auf die Qualität in Kernaufgaben, die Herausforderungen heute und in Zukunft sowie die hiermit verbundenen, definierten Handlungsfelder. So kann die Hochschule im kommenden Jahr auf 25 Jahre ihrer Gründung zurückblicken, mit einem heutigen Angebot von 27 Studiengängen, in die aktuell über 3.100 Studierende eingeschrieben sind. Die Passgenauigkeit dieses Portfolios auf die Veränderung in Wirtschaft und Gesellschaft hin zu Digitalisierung, Industrie 4.0, und in einem Arbeitsmarkt mit hohen Qualifikationsanforderungen wird durch die steigende Zahl an Erstsemestern (977 StudienanfängerInnen im WS 2018/2019) belegt. Im Rückblick und auch Aus-blick bestehen die aktuellen Herausforderungen der Hochschule und ihrer Region in der demographischen Entwicklung, im Standort in einem ländlichen Raum, in der Digitalisierung, Globalisierung und dem Erfordernis der Nachhaltigkeit. „Unsere Strategie 2020 umfasst daher insbesondere die Themenfelder Studium und Lehre, Angewandte Forschung, Gesell-schaftlicher Wandel, Ethik und Nachhaltigkeit, die Bildungs-, Wissens- und Technologieregion Oberpfalz sowie unsere Sichtbarkeit“, so Präsidentin Prof. Dr. Klug.

Im Rahmen der Vorstellungen der vier Fakultäten über Laborführungen auf dem Campus, einschließlich der 24-Stunden-Bibliothek, und Präsentationen im Senatssaal der Hochschule wurden die Kernfelder der weiteren Positionierung bis hin zu den Alleinstellungen der OTH Amberg-Weiden diskutiert. Hierzu gehören insbesondere die Sicherung und der Ausbau der Studierendenzahl, die Ermöglichung von Studium und Lehre 4.0, die erfolgte und weiterhin geplante Einführung neuer Studiengänge, die Begleitung des Studienerfolgs, die Internationalisierung, die Ansprache zusätzlicher Zielgruppen etwa in der Weiterbildung, die Kooperationsansätze mit Partnern auf verschiedensten Ebenen und vor allem auch die Intensivierung des Marketing.

Vor diesem Hintergrund wurden mit Ministerialdirigenten Schoppik Strategieansätze im Rahmen der weiteren Schärfung des Profils der OTH Amberg-Weiden, die Definition einer Markenbotschaft, der Aufbau eines Daten-Cockpits, Evaluationsansätze auch über Befragungen bis hin zu einer Verankerung übergeordneter, bayernweiter Ziele und individueller Perspektiven in den neuen Zielvereinbarungen 2019 – 2022 der bayerischen Hochschulen mit dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst diskutiert. Eine zentrale Rolle besitzt hierbei das Konzept „Digitaler Campus“ der OTH Amberg-Weiden, das in vier Ausbaustufen mit finanzieller Unterstützung durch den Freistaat Bayern in Personal und Investitionsmitteln diesen Weg in die digitale Gesellschaft vorbereitet und in den kommenden Jahren in Studi-um und Lehre, angewandter Forschung, Wissens- und Technologietransfer sowie in der Weiterbildung umsetzen wird.

Besuch des Labors Automatisierungstechnik und Robotik

Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug und Ministerialdirigent Christian Schoppik

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