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Feier zum Start des Bayerischen Kompetenzzentrums für Mittel- und Osteuropa an der OTH Amberg-Weiden

| Alumni, Hochschulkommunikation, International | Kompetenzzentrum Mittel-Osteuropa

Verankert in der Region, vernetzt mit der Welt: Die OTH Amberg-Weiden pflegt gute, internationale Beziehungen. Besonders intensiv ist der Austausch mit Hochschulen aus Mittel- und Osteuropa (MOE), rund 50 Prozent der Partner kommen aus Ländern wie Tschechien, Polen, Russland oder der Ukraine. So schlägt in die OTH Amberg-Weiden eine Brücke in die MOE-Region, die sie jetzt weiter ausbaut. Vergangene Woche eröffnete die Hochschule das Bayerische Kompetenzzentrum für Mittel- und Osteuropa.

Die TeilnehmerInnen bei der Startfeier

Ostbayern und Mittel- und Osteuropa verbindet eine lange Geschichte – und eine große Zukunft. Vielen Unternehmen richten den Blick in die MOE-Länder, sei es, um neue Absatzmärkte zu generieren, Produktionsstandorte zu finden oder um Fachkräfte zu gewinnen. Diese Unternehmen brauchen MitarbeiterInnen mit MOE-Expertise, sprachlich und kulturell. Diese auszubilden und zu fördern ist das Ziel des neuen Kompetenzzentrums.

Mit zahlreichen Aktivitäten und Projekten wird das Zentrum das bestehende MOE-Netzwerk der OTH Amberg-Weiden ausweiten und vertiefen. Studierende sollen, unter anderem durch Auslandsaufenthalte und neue Studienangebote, ihre sprachlichen und interkulturellen Fähigkeiten weiterentwickeln. Auch in Forschung und Lehre wird die Kooperation mit der MOE-Region intensiviert.

Internationaler Auftakt

Über 20 ProfessorInnen von Partnerhochschulen aus sechs MOE-Ländern und mehr als 30 VertreterInnen der OTH Amberg-Weiden feierten den Launch des Kompetenzzentrums in Amberg. Nach einem Videogrußwort von Bernd Sibler (Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst) stellten die Organisatoren Prof. Dr. Andreas P. Weiß (Mittel-/Osteuropabeauftragter der Hochschule) und Marian Mure (Geschäftsführerin des neuen Kompetenzzentrums und des Sprachenzentrums) das neue Zentrum vor.

Die Gastredner Wolfgang Schmitt (Abteilungsdirektor der Regierung der Opf.), Dr. Markus Ehm (Leiter des Europa-Büros der Hanns-Seidel-Stiftung in Brüssel) sowie Prof. Dr. Franz-Lothar Altmann von der Universität Bukarest wiesen auf die Herausforderungen und Vorteile der Kooperation mit MOE hin. Vertrauen – hier waren sich alle einig – ist ein wichtiges Moment in der Zusammenarbeit. Das große Potential der Region MOE bezeugten nicht nur die Gastredner, sondern auch zahlreiche Best Practice-Beispiele der bestehenden Kooperationen.

Bei so viel guten Ideen traf es sich gut, dass auch das Thema Fördermöglichkeiten auf der Agenda stand. Dr. Riemann von BAYFOR stellte verschiedene EU-Förderprogramme zusammen mit dem Service der BAYFOR vor. Im Anschluss erhielten die TeilnehmerInnen im Worldcafé Informationen zu weiteren Fördermöglichkeiten und Netzwerkorganisationen.

Kommende Veranstaltungen
  • 20. März 2019: Europagespräch mit Daniel Herman und Prof. Dr. Matthias Riedl, Central European University in Budapest
  • 27./28. Juni 2019: Recent ORC Research and Application in Central and Eastern Europe (CEE)
  • 19. Juli 2019: 13. Wissenschaftstag der Europ. Metropolregion Nürnberg: Panel Gateway Mittel und Osteuropa (MOE)
TV-Beitrag zum Launch des Kompetenzzentrums

Den OTV-Beitrag zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.

Die Organisatoren Prof. Dr. Andreas P. Weiß (Mittel-/Osteuropabeauftragter der Hochschule) und Marian Mure (Geschäftsführerin des neuen Kompetenzzentrums und des Sprachenzentrums)

Prof. Dr. Franz-Lothar Altmann, Universität Bukarest

Dr. Markus Ehm, Leiter des Europa-Büros der Hanns-Seidel-Stiftung in Brüssel

Keynote Speaker Wolfgang Schmitt, Regierung der Oberpfalz, und Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden

Austausch im Worldcafé

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