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Studioproduktion: „O’batzt is!“

Live-Sendung mit Stammtischatmosphäre

| Hochschulkommunikation, Pressemeldungen, Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik, Medienproduktion und -technik

Geschafft! Samstag, 14.45 Uhr – Applaus im Studio und in der Regie der OTH Amberg-Weiden. 18 Masterstudierende des Studiengangs Medientechnik und Medienproduktion haben ihre Live-Sendung „O’batzt is!“ ohne große Schnitzer über die Bühne gebracht bzw. in die Welt gestreamt. Die 45-minütige Sendung, die auf dem YouTube-Kanal „O’batzt is!“ veröffentlicht ist, ist das Ergebnis der Lehrveranstaltung „Studioproduktion“.

Von der Regie aus geben die Studierenden Anweisungen in das Studio.

In der Live-Sendung steckt ein ganzes Semester Arbeit. Von der Idee und Konzepterstellung über Organisation der Studiogäste und Sendungsablauf bis hin zur Bühnengestaltung und Live-Schaltung über YouTube – unter der Leitung von Prof. Dr. Elmar Hergenröder und mit technischer Unterstützung durch die Labormitarbeiter Stefan Breunig und Florian Haupt gestalten und produzieren die Masterstudierenden die Sendung. Dabei soll alles so ablaufen wie in einem echten Fernsehsender. Das heißt jeder Masterstudierende übernimmt eine oder mehrere Berufsfelder, zum Beispiel Produktionsleitung, Redaktion, Grafik, Regie, Kamera, Toningenieur oder Bildschnitt, und sämtliche damit anfallenden Aufgaben. „Ein sehr anstrengendes Projekt. Aber man lernt viel, weil sich zum einen jeder mit der Rolle, die er übernimmt, auseinandersetzen muss, und zum anderem man praktisch erfährt, wie alle für eine Live-Sendung zusammenspielen müssen“, so das Fazit von Masterstudentin Nadine Bräunling.

Oberpfälzer Dialekt und Tradition modern interpretiert

Im Mittelpunkt von „O’batzt is!“ stehen die Themen „Sprache und Dialekt“ und „Traditionen“, die in Stammtischatmosphäre mit verschiedenen Gästen durchgegangen werden. Die beiden Moderatoren Antonia und Christoph haben zunächst „Kiste“, einen jungen Rapper, der seine Texte in Oberpfälzer Mundart präsentiert, zu Gast. Dialektpfleger Dr. Ludwig Schießl beleuchtet das Thema Dialekt bzw. Sprache von einer eher wissenschaftlichen Seite und in einem Beitrag über den Amberger „Willy Nachdenklich“ geht es außerdem über das Internetphänomen der „Vong-Sprache“, bei der in verschiedene Texte absichtlich Rechtschreibfehler eingebaut werden. Mit am Stammtisch  sitzt auch Salim Harash. Er lebt erst seit etwa drei Jahren in Deutschland und berichtet, wie die deutsche Sprache und auch Dialekte wirken, wenn man im erwachsenen Alter das erste Mal damit konfrontiert wird. Für einen Videobeitrag, der in der Sendung live eingespielt wird, besuchte er im Dezember gemeinsam mit den „O’batzt is!“-Redakteuren die „Schwarzenbacher Schenkelzinterer“, ein Schuhplattlerverein. Dort lernte er das Schuhplatteln kennen und entdeckte sogar Parallelen zu eigenen Volkstänzen. Um über seine Sicht auf bayerische Traditionen zu berichten ist Felix Bauernfeind von den Schenkelzinterern ein weiterer Gast am Stammtisch. Für die musikalische Komponente in der Sendung ist die Band „Colourful.“ (Samuel und Johanna Dupke) zu sehen und zu hören und auch Rapper „Kiste“ gibt eine Kostprobe seines Könnens. 

Ohne Teamwork geht nichts

Nicht nur technisches Fachwissen ist gefragt. Im Laufe des Semesters waren die Studierenden auch mit dem einen oder anderen praktischen Problem konfrontiert. So mussten sie sich beispielsweise mit dem Gema-Recht für die Musik-Acts auseinandersetzen und mit dem sehr kleinen Budget, das sich vor allem im Bereich der Bühnenbau-Elemente spürbar machte, haushalten. Da ist Teamwork gefragt! „Wenn nicht alle an einem Strang ziehen, funktioniert am Ende gar nichts. Man wächst als Semestergruppe wahnsinnig zusammen“, sagt Masterstudentin Alexandra Königsberger.

Live-Sendung verpasst hast? Auf dem YouTube-Kanal „O’batzt is!“ ist die Sendung noch zu sehen.

Damit die Live-Sendung reibungslos läuft, wird die Gesprächsrunde im Studio mehrmals geprobt.

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