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Die Energiewende findet vor Ort statt. Eine eindrucksvolle Bestätigung dieser Erkenntnis lieferte die erste bayernweite Netzwerk-Konferenz des Instituts für Energietechnik IfE, An-Institut der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden. Prof. Dr.-Ing. Markus Brautsch und sein Team versammelten VertreterInnen ihrer Partner aus den Energieeffizienz-Netzwerken in ganz Bayern am Standort Amberg. Über zweihundert Kommunen, Institutionen, Diözesen und Unternehmen gehören mittlerweile zum Netzwerk, welches sich vom höchsten Norden des Freistaates bis in den tiefsten Süden erstreckt. „Was hier gemacht wird, das hat einen echten Mehrwert", sagte Albert Füracker, Staatsminister der Finanzen und für Heimat, in seinem Grußwort.

Albert Füracker, Bayerischer Staatsminister der Finanzen und für Heimat

Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, gab in ihrer Begrüßung zu erkennen, dass ihr der Titel Netzwerkkonferenz besser gefalle als die „neudeutsche“ Bezeichnung Cross-Clustering. Schließlich gehe es um konkrete, regionale Lösungen für grundlegende Probleme. Klug beklagte, dass die aktuelle Diskussion über Energieeinsparung und Klimaschutz meist nur theoretisch geführt werden. Davon setzten sich das Institut für Energietechnik und die OTH Amberg-Weiden ab, denn sie seien der Praxis verpflichtet.

Viele praktisch Beispiele lieferten dann auch die Projekt-Vorstellungen aus den einzelnen Netzwerken. Wie auch Energienutzungspläne von den Möglichkeiten der Digitalisierung profitieren können, erläuterte Klimaschutzmanager Manuel Münch aus dem Berchtesgadener Land. Sein Kollege Robert Martin vom Landkreis Bamberg präsentierte Erfahrungen des dortigen E-Mobilitätskonzeptes. Wie innovative Ansätze in der Sektorkopplung den Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Energieverbrauch steigern können, zeigte Norbert Zösch von den Stadtwerken Haßfurt auf. Harald Kiesl von der Hersbrucker Energie- und Wasserversorgung betrachtete die Energieversorgung im ländlichen Raum unter den Bedingungen der Digitalisierung. 

Eine Podiumsdiskussion zwischen Bayernwerk Geschäftsbereichsleiter Ingo Schroers, dem Bayreuther Stadtwerkechef Jürgen Bayer, der Marktheidenfelder Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder, Michael Ascherl von Ponnath Meistermetzger sowie Präsidentin Klug beleuchtete aktuelle Energiepolitische Entwicklungen sowie die Chancen, welche die Zusammenarbeit der Partner aus Wirtschaft, Kommunen und Wissenschaft böte. Quasi nebenbei gewannen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Einblick in aktuelle Innovations- und Forschungsthemen der OTH Amberg-Weiden.

Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin OTH Amberg-Weiden

Prof. Dr.-Ing. Markus Brautsch, Institut für Energietechnik (IfE)

Netzwerkmitglieder diskutieren

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