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Bündnis für Ethik und Nachhaltigkeit erhält Auszeichnung vom BMBF und von der Deutschen UNESCO-Kommission

| Hochschulkommunikation, Pressemeldungen | Institut für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft

Die OTH Amberg-Weiden bietet nicht nur eine fundierte fachwissenschaftliche Ausbildung, sondern sie vermittelt ihren Studierenden zudem Kompetenzen für den Umgang mit gesellschaftlichen und ökologischen Fragestellungen. Ihre Aktivitäten hierzu bündelt sie im Institut für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft. Nun haben das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche UNESCO-Kommission (DUK) das Institut für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft für seinen Einsatz im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet.

Von links: Dr. Catrin Hannken, Leiterin Referat Bildung in Regionen, Bildung für nachhaltige Entwicklung im BMBF, Lara Lütke-Spatz, Geschäftsführerin des Netzwerks Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern, Prof. Dr. Christiane Hellbach, Vizepräsidentin der OTH Amberg-Weiden, Prof. Dr. Ingrid Hemmer, Sprecherin des Netzwerks Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern, Alexander Herzner, Referent für Nachhaltigkeitsmanagement an der OTH Amberg-Weiden, Minister a. D. Walter Hirche, Internationaler Berater der Nationalen Plattform BNE und Vorsitzender des Fachausschusses Bildung der Deutschen UNESCO-Kommission. (Foto: Thomas Müller/Deutsche UNESCO-Kommission)

Die Integration von Fragen der Ethik und Nachhaltigkeit in Lehre und Forschung fand an der OTH Amberg-Weiden seine Anfänge mit dem „Bündnis für Ethik und Nachhaltigkeit“, das mit vier Klöstern geschlossen wurde. Dieses Bündnis wurde 2014 als Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ von der Deutschen UNESCO-Kommission ausgezeichnet. Mit der Kooperations-Strategie „Innovative LernOrte (ILO)“ sind die vier Klöster auch als erste dezentrale ILOs in die Initiative übernommen worden. Ergänzt und genutzt werden diese profilbildenden Initiativen über das Zertifikat Ethik und Nachhaltigkeit (ETHNA), bei dem die ILOs als Rückzugsort und Lernort genutzt werden, um Ethik und Nachhaltigkeit mit neuen Lehrmethoden auch zu erfahren.

„Impulse für die Förderung von Bildung für nachhaltige Entwicklung“

Unter dem Motto „Ausgezeichnet“ prämierten Staatssekretär Christian Luft vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) Prof. Dr. Maria Böhmer 55 Lernorte, 36 Netzwerke und 9 Kommunen für ihr herausragendes Engagement für Bildung für nachhaltige Entwicklung, darunter die OTH Amberg-Weiden. „Mit ihrer Kooperations-Strategie der Innovativen LernOrte (ILO) machen die Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden und das Bündnis Ethik für Nachhaltigkeit Bildung für Nachhaltige Entwicklung auf vorbildhafte Weise in ihrer Region erlebbar. An kreativen, dezentralen Lernorten werden wichtige Impulse für die Förderung von Bildung für nachhaltige Entwicklung gesetzt – nicht zuletzt im Rahmen des „Zukunftskongresses“ der OTH Amberg-Weiden, der sich als Lernort für die gesamte Hochschulregion etabliert hat. Über die zahlreichen Netzwerke und Arbeitsgruppen findet ein wichtiger struktureller und inhaltlicher Austausch statt,“ so die Begründung der Jury.

„Im Jahr 2012 beschloss die Hochschulleitung, Nachhaltigkeit in Forschung, Lehre und Campus umzusetzen. Seitdem arbeiten wir kontinuierlich in diesem Themengebiet und haben Ethik und Nachhaltigkeit fest in unserer Hochschulstrategie verankert. Die Umsetzung des strategischen Ziels findet sich auch in den aktuellen Zielvereinbarungen der OTH Amberg-Weiden mit dem Bayerischen Wissenschaftsministerium wieder. Die Auszeichnung bestätigt uns, dass wir frühzeitig wichtige Weichen gestellt haben und die Nachhaltigkeit wirksam an unserer Hochschule verankert haben“, freut sich Vizepräsidentin Prof. Dr. Christiane Hellbach, die an der OTH Amberg-Weiden für Nachhaltigkeit, Vielfalt und Weiterbildung zuständig ist.

Das BMBF und die DUK zeichnen seit 2016 im Rahmen der nationalen Umsetzung des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung einmal jährlich Bildungsinitiativen aus. Die Auswahl trifft eine Jury bestehend aus Mitgliedern der Nationalen Plattform BNE sowie Vertretern des BMBF, der Freien Universität Berlin und der DUK.

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