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Von der Hochschule in die Selbstständigkeit: Das Projekt Oberpfalz Start-Up HUB unterstützt Gründungsinitiativen

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert Oberpfälzer Hochschulverbund mit rund zwei Millionen Euro

| Hochschulkommunikation, Pressemeldungen, Fakultät Betriebswirtschaft

Der Verbund aus OTH Amberg-Weiden, OTH Regensburg und Universität Regensburg wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) für das Förderprogramm „EXIST – Existenzgründungen aus der Wissenschaft“ ausgewählt. Die drei Hochschulen erhalten über einen Zeitraum von vier Jahren insgesamt rund zwei Millionen Euro. Damit sollen Gründungsaktivitäten aus den Hochschulen angestoßen und unterstützt werden.

Prämierungsfeier für das Förderprogramm EXIST-Gründungskultur in Berlin: Die Vertreter der kooperierenden drei Oberpfälzer Hochschulen im Projekt Oberpfalz Start-Up HUB im Kreis weiterer ausgezeichneter Hochschulen: (von links) Prof. Dr. Christiane Hellbach, Vizepräsidentin der OTH Amberg-Weiden; Jutta Gügel, Gründerberatung an der Universität Regensburg und der Sprecher des Verbundprojektes, Prof. Dr. Sean Patrick Saßmannshausen, OTH Regensburg; Fotoquelle: BMWI/BILDKRAFTWERK/Peter-Paul Weiler

Im Rahmen der Prämierungsfeier des Programms EXIST-Gründungskultur hat der parlamentarische Staatssekretär Thomas Bareiß im Auftrag von Bundesminister Peter Altmaier den Projektantrag Oberpfalz Start-Up HUB (O/HUB) am Dienstag, den 3. Dezember 2019 in Berlin ausgezeichnet.

Der Sprecher des Verbundprojekts, Prof. Dr. Sean Patrick Saßmannshausen, OTH Regensburg, zeigt sich hocherfreut über die Zusage: „Die Förderung bildet einen entscheidenden Schritt, Gründungsförderung strukturell an den drei Oberpfälzer Hochschulen weiter zu verankern. Die Förderung ergänzt bestehende Angebote perfekt und schafft darüber hinaus Möglichkeiten für neue Impulse und eine ganz neue Qualität in der Gründungsberatung.“

Das Konzept des Projektes O/HUB wurde gemeinsam mit Gründerinnen und Gründern aus den drei beteiligten Hochschulen entwickelt. Es sieht vor, über die vierjährige Projektlaufzeit neue Gründungsaktivitäten zu etablieren und diese nach dem Förderzeitraum nachhaltig weiterzuführen. Besonders an den Schnittstellen zwischen der angewandten Forschung an den Hochschulen und der Grundlagenforschung an der Universität können innovationsbasierte Gründungschancen entwickelt werden. Vor allem Studierende sowie wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Informationen zum Thema Gründung erhalten, um fundierte Einschätzungen zu Gründungschancen treffen zu können.

Dabei gilt es, Gründungsinteressierte auf dem Weg aus der Forschung über die Validierung hin zu einem konkreten Produkt und Geschäftsmodell zu begleiten und ggf. auch Fördergelder zu beantragen. Eine zielgruppenspezifische, moderne und sehr dynamisch gestaltete Gründungsberatung bildet den Kern der konkreten Ausgründungsunterstützung, wobei der Fokus nicht allein auf der Entwicklung der Gründungsidee liegt, sondern auch Teamkompetenzen entwickelt werden. Gerade in der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation mit Arbeitsplatzverlusten in der Automobilindustrie erscheint es dringend notwendig, durch innovative und wachstumsorientierte, technologiebasierte Ausgründungen aus den drei Oberpfälzer Hochschulen einen positiven Beitrag zur wirtschaftlichen und strukturellen Entwicklung der Region zu leisten.

Dr. Sabine Hepperle vom BMWi bei der Urkundenübergabe an Prof. Dr. Christiane Hellbach (rechts), Vizepräsidentin der OTH Amberg-Weiden; Fotoquelle: BMWI/BILDKRAFTWERK/Peter-Paul Weiler

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