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Mit dem Logistik-Wahlpflichtmodul „SAP-Factory: Produktionssteuerung“ (Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen) werden grundlegende Kenntnisse bzgl. der Abwicklung von Fertigungsaufträgen im ERP-System SAP vermittelt. Im Rahmen dieses Moduls konnte eine Gruppe von Studierenden gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Günter Kummetsteiner die IGZ Ingenieurgesellschaft für logistische Informationssysteme mbH in Falkenberg besuchen – den Marktführer im deutschsprachigen Raum für SAP-Anwendungen in Produktion und Logistik.

Die Besuchergruppe zusammen mit Lisa Biersack (1. von links), Peter Burger (2. von links) und Andreas Schramek (1. von rechts) beim Firmen-Rundgang; Foto: IGZ.

Nach einer kurzen Begrüßung durfte die Besuchergruppe zunächst die Vorzüge des unternehmenseigenen Betriebsrestaurants genießen. Bei dem gemeinsamen Mittagessen blieben kulinarisch keine Wünsche offen und es ergaben sich auch bereits erste Gespräche mit den Mitarbeiter(inne)n der IGZ Ingenieurgesellschaft.

Anschließend stellte Lisa Biersack (Personalbetreuung) das Unternehmen mit seinen vier Leistungsbereichen Warehousing, Manufacturing, Transportation und Automation und den beiden Hauptstandorten in Falkenberg und Erbendorf vor. Dieser Überblick wurde – sehr gut passend zum Fokus Produktionssteuerung des Vorlesungsmoduls – von Marco Hirsch (Projektleiter Manufacturing) durch die Erläuterung eines konkreten Kundenprojekts ergänzt. Dabei wurden insbesondere die Möglichkeiten durch eine IT-gestützte Optimierung der Prozesse im Sinne von Industrie 4.0 deutlich.

Nachdem auch Johann Zrenner, einer der beiden Inhaber und Geschäftsführer von IGZ, die Besuchergruppe kurz begrüßt hatte, gab Lisa Biersack einen Überblick zu den Beschäftigungsmöglichkeiten von Studierenden und Absolvent(inn)en bei IGZ. Roland König (Innovation & Competence Center) stellte dazu aktuelle Themen für Abschlussarbeiten vor und Peter Burger (Innovation & Competence Center) erläuterte das Trainee-Programm, das auch Nicht-Informatikern den Einstieg in die Software-Entwicklung ermöglicht. Andreas Schramek, selbst Absolvent des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen in Weiden, ergänzte dies aus Sicht eines aktuellen Trainees.

Anschließend konnten die Besucher im Rahmen eines ausführlichen Betriebsrundgangs zwei Live-Vorführungen von SAP-Applikationen im Produktionsumfeld miterleben. Zunächst demonstrierte Martin Haas (Projektleiter Manufacturing) wie mit SAP MII Wiege- und Abfüllvorgänge in der Prozessindustrie digitalisiert gesteuert werden können. Marco Hirsch gab dann einen Einblick in die Technik „Assembly by Motion“, bei der manuelle Montageabläufe mit Hilfe von 3D-Kameras qualitätsgeprüft werden.  

Bei dem Betriebsrundgang mit Lisa Biersack und Nicole Mertens (Personalbetreuung) konnte auch ein Blick auf die aktuell im Bau befindliche „Softwarescheune 5.0“ geworfen werden. Mit diesem auch architektonisch eindrucksvollen Gebäude entstehen weitere 250 Arbeitsplätze, der Einzug ist für Mai 2020 geplant. Damit wird eine wichtige Grundlage für ein weiteres Wachstum von IGZ in den nächsten Jahren geschaffen.

Interaktive Mitwirkung der Studierenden bei der MII-Vorführung, zusammen mit Martin Haas (1. von links); Foto: IGZ

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