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Softwarevergleich Literaturverwaltung der TU München hilft

| Hochschulkommunikation, Bibliothek

„Hilfe, meine Bachelorarbeit steht an – Panik!!!“ – Das muss nicht sein! Beim Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit, wie z.B. einer Bachelor- oder Masterarbeit, kann man sich mit vielen digitalen Tools diese stressige Zeit leichter machen. Eines dieser Tools sollte ein Literaturverwaltungsprogramm sein, in dem man seine Quellen ordnen und nachweisen kann und das einem gleichzeitig, äußerst praktisch, auch beim regelkonformen Zitieren hilft. Klingt gut, oder?

 

Lena Fischer wirkte beim Softwarevergleich der TUM mit

Aber welches Literaturverwaltungsprogramm ist für mich das Richtige?
Es gibt eine sehr große Bandbreite an Programmen zur Literatur- und Quellenverwaltung, welche für unterschiedliche Betriebssysteme und auch für unterschiedliche fachliche Ansprüche geeignet sind. Damit sich NutzerInnen nicht durch hunderte Webseiten und Google-Suchen quälen müssen, gibt es den Softwarevergleich Literaturverwaltung der TU München. Und in der neuesten Auflage dieser Publikation gab es diesmal auch Unterstützung aus der OTH Amberg-Weiden!

Lena Fischer, stellvertretende Leitung der OTH AW-Bibliothek, durfte sich in diesem Projekt, in dem neben der TU München auch noch KollegInnen aus der TU Berlin und der LMU München mitarbeiteten, mit der Literaturverwaltung in Microsoft Word beschäftigen.
„Wir in der Bibliothek der OTH Amberg-Weiden bieten im Bereich der Literaturverwaltung vor allem Kurse zum Programm Citavi an, für das wir auch eine Campuslizenz abgeschlossen haben. Gerade in diesen Kursen und auch in unseren Einzelberatungen kam immer wieder die Frage auf, warum man sich ein extra Programm installieren sollte, Microsoft Word könne das doch auch. Deshalb habe ich mich sehr darüber gefreut, mich im Rahmen dieser Veröffentlichung genauer mit der Literaturverwaltungsfunktion in MS Word zu beschäftigen. Und nun, nach Abschluss des Projektes, kann ich sagen: Ja, MS Word hat diese Funktionen, es lohnt sich aber trotzdem, gerade bei größeren Arbeiten, die Quellenverwaltung in ein externes Programm auszulagern. So kann man gleichzeitig noch viele zusätzliche Funktionen nutzen und ist abgesichert, falls der Texteditor streikt“, so Fischer.

Doch im Literaturverwaltungsvergleich der TUM werden nicht nur Citavi und die Literaturverwaltung in MS Word einer genauen Überprüfung unterzogen: Insgesamt wurden acht Programme zur Quellenverwaltung getestet. So sollte für jede/n die passende Lösung dabei sein, egal ob es kostenlos sein, für ein spezielles Betriebssystem, einen speziellen Editor funktionieren oder andere Ansprüche abdecken sollte. In übersichtlicher tabellarischer Form kann so jede/r Interessierte schnell einen guten Überblick über die verschiedenen Programme erhalten. Schauen Sie gerne einmal hinein, der Zugriff auf die Publikation ist kostenlos möglich: mediaTUM

Sollte nun Ihr Interesse an Literaturverwaltung geweckt sein: Die OTH AW-Bibliothek bietet regelmäßig Kurse und Einzelberatungen rund um das Thema Literaturverwaltung, wissenschaftliches Schreiben und Recherchieren an. Aktuelle Termine finden Sie auf der Bibliothekshomepage sowie auf dem schwarzen Brett. Melden Sie sich gerne auch direkt bei der Bibliothek, am besten per Mail.

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