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Summer School „International Perspectives on Cybercrime“

| Hochschulkommunikation, Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik

Verschlüsselung von Daten, Bedrohungsanalyse, Seitenkanalangriffe – bei der der jährlichen Summer School „International Perspectives on Cybercrime“ stehen aktuelle Themen der Cybersicherheit und Cyberkriminalität im Mittelpunkt. Ende August fand zum vierten Mal in Folge die Summer School statt, an der sich Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie zwei Professoren der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik der OTH Amberg-Weiden beteiligten. Während die Veranstaltung in den vergangenen Jahren jeweils an der University of Strathclyde in Glasgow (Schottland) stattgefunden hatte, konnte sie aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr nur als Online-Event durchgeführt werden.

Leah Lathrop, Studentin im Masterstudiengang „Applied Research in Engineering Sciences“, erläutert Dr. Bob Duncan von der University of Aberdeen Details zu ihrem Vortrag „Hardware Hacking for Everyone Using the ChipWhisperer Nano“.

Mehrere Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutieren nach einem Vortrag.

Bereits am Montag, den 24. August, hielt Leah Lathrop, Studentin im Masterstudiengang „Applied Research in Engineering Sciences“, einen Vortrag zum Thema Seitenkanalangriffe mit dem ChipWhisperer Nano. Simon Liebl, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt iSEC, berichtete von seinen Erfahrungen bei der Bedrohungsanalyse von Embedded Devices, die in kritischen Infrastrukturen im Industrial Internet of Things (IIoT) zum Einsatz kommen. Prof. Dr. Andreas Aßmuth erläuterte am Mittwoch in seinem Vortrag „Modern Encryption“ worauf es bei der Verschlüsselung im (Internet-) Alltag ankommt. Am Donnerstag stellte Prof. Dr. Daniel Loebenberger den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Konzept und die Mechanismen hinter der Sicherheit der deutschen Corona Warn App dar.

Für die Organisation zeichneten sich wie in den vorangegangenen Jahren Dr. George Weir (University of  Strathclyde, Glasgow, Schottland), Dr. Barry Cartwright und Dr. Richard Franks (beide Simon Fraser University, Vancouver, Kanada) sowie Prof. Dr. Andreas Aßmuth (OTH Amberg-Weiden) verantwortlich. Das interessante Programm rund um aktuelle Themen der Cybersicherheit und Cyberkriminalität fand bei mehr als 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern großen Anklang, die sich von vier Kontinenten und aus über fünfzehn Staaten, darunter die USA, Malaysia, Finnland, China und Zimbabwe, einloggten.

Für die Durchführung der Veranstaltung wurde das BigBlueButton-System (BBB) der OTH Amberg-Weiden eingesetzt, welches sich bereits im Sommersemester 2020 für die Durchführung der Online-Vorlesungen bewährt hatte. Auch bei der Summer School konnte das System  überzeugen, lief zu jeder Zeit stabil und hinterließ auch bei den internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die zuvor noch keine Erfahrungen mit BBB hatten, einen sehr guten Eindruck.

Alle Beteiligten waren sich am Ende der Veranstaltung einig, dass sich die „Summer School Cybercrime“ wieder einmal gelohnt hatte – sowohl die Studierenden, die trotz vorlesungsfreier Zeit großes Interesse und Begeisterung für die Thematik zeigten, als auch die Dozentinnen und Dozenten, die die Inhalte ihrer Vorträge auf Grundlage interessanter Fragen und Kommentare diskutieren und vertiefen konnten. Für 2021 wünschen sich jedoch alle Beteiligten, dass die Veranstaltung dann wieder in Präsenz in Glasgow durchgeführt werden kann.
 

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