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1. Ostbayerisches ScienceCamp: Expedition in die OTH Amberg-Weiden

| Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen , Hochschulkommunikation , Studien- und Career Service

16 Schülerinnen und Schüler, drei Tage, ein ScienceCamp: Vom Dienstag bis Donnerstag stürzten sich Zehntklässlerinnen und Zehntklässler aus ostbayerischen Gymnasien ins Abenteuer „Wissenschaft“. An der OTH Amberg-Weiden erlebten sie Forschung hautnah und tauchten tief in der Welt der Biophysik ein. Dabei gehobene Wissensschätze stellten sie bei der Abschlussveranstaltung vor.

Die Schülerinnen und Schüler beim 1. Ostbayerischen ScienceCamp

Zwei Schülerinnen sezieren ein Schweineherz.

Einführung in gute Umgangsformen am Tisch beim Business Knigge-Kurs

Der Vergleich zeigt: Im Alterssimulationsanzug sinken die Gewinnchancen.

Von links: Die vier Gewinner des 1. Ostbayerischen ScienceCamps mit OStR Markus Anthofer und StRin Silke Höger, beide Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium sowie Prof. Dr. Ralf Ringler und Prof. Dr. Günter Kummetsteiner, beide OTH Amberg-Weiden

Lernen ist gut, experimentieren ist besser. Und am besten ist es, wenn die Mischung aus theoretischen und praktischen Inhalten stimmt. Wie beim 1. Ostbayerischen ScienceCamp! Die Schülerinnen und Schüler lernten in verschiedenen Kursen medizinische und biophysikalische Grundlagen kennen. Und wandten anschließend das neue erworbene Wissen in Versuchen an: Sie sezierten Schweineherzen, führten EKG-Versuche oder Cold Pressure Tests durch. In einem besonders spektakulären Experiment stiegen sie in einen Altersanzug, der die Einschränkungen älterer Menschen simuliert. Dabei erlebten sie, wie sich schwindendes Sehvermögen, steife Gelenke oder Kraftverlust im Alltag bemerkbar machen.

Da zukünftige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch auf internationalem Parkett zu Hause sein werden, ergänzte ein Business Knigge-Kurs die medizinischen Ausführungen. Auch hier galt: Erst die Theorie, dann die Praxis. Nach einer fundierten Einführung über gute Umgangsformen am Tisch ging‘s zum Abendessen.

Am letzten Tag stellten die Schülerinnen und Schüler die Früchte ihrer Forschungsarbeit vor. In Vierer-Gruppen präsentierten sie die Ergebnisse ihrer Experimente mit Cold Pressure Tests oder dem Elektrokardiogramm vor großem Publikum: Neben Prof. Ulrich Müller, Vizepräsident der OTH Amberg-Weiden, besuchten viele Leiterinnen und Leiter der beteiligten Schulen die Veranstaltung. Und natürlich waren auch Pressevertreter vor Ort. Wer da überzeugend und eloquent auftritt, hat ohnehin schon gewonnen. Einen ersten Preis für die beste Präsentation gab es dennoch – der ging an Dennis Fürst, Alissa Kosin, Markus Maier und Johanna Müller.

Diese Veranstaltung hat gezeigt: Wenn junge, neugierige Menschen drei Tage lang die Köpfe zusammenstecken und miteinander forschen, kann Großartiges geschehen. Die Schülerinnen und Schüler begeisterten sich für Wissenschaft, gingen Forschungsfragen methodisch an, arbeiteten konstruktiv in Teams… Das sind Erfahrungen fürs Leben! Deshalb darf man am Ende festhalten: Das Experiment „ScienceCamp“ ist gelungen – und wird im kommenden Jahr wiederholt.

Das ScienceCamp wurde auf Initiative des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums Schwandorf mit Unterstützung der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden und in Abstimmung mit dem Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Forschung durchgeführt. Mit dieser Veranstaltung sollten begabte und interessierte Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufen im MINT-Bereich gezielt gefördert werden. OStR Markus Anthofer und StRin Silke Höger vom Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium betreuten die Veranstaltung gemeinsam mit Prof. Dr. Günter Kummetsteiner, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen der OTH Amberg-Weiden.

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