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Regensburg ist zusammen mit Amberg und Weiden Standort für das digitale Gründerzentrum in der Oberpfalz

Entscheidung im Kabinett fiel für das Oberpfälzer Konsortium aus

| Hochschulkommunikation

In der heutigen Kabinettsitzung hat Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner das Ergebnis des „Wettbewerbs zur Förderung von Gründerzentren und Netzwerkaktivitäten im Bereich Digitalisierung“ in den bayerischen Regierungsbezirken vorgestellt. Die Bewerbung der R-Tech GmbH in Kooperation mit der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg und der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden hat die Expertenjury überzeugt.

Oberpfälzer Konsortium nach der Antragsstellung im Mai

Alexander Rupprecht, Geschäftsführer der R-Tech GmbH, freut sich sehr über das positive Ergebnis: „Unser gemeinsames Ziel, ein Gründer-Ökosystem mit entsprechender Infrastruktur und Netzwerkaktivitäten in der Oberpfalz weiter auszubauen, haben wir damit erreicht. Ausgehend vom Innovationszentrum TechBase in Regensburg und Standorten in Amberg und Weiden schaffen wir einen enormen Schub bei der Digitalisierung und Existenzgründung in unserer Region.“

Auch die Präsidentin der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden, Prof. Dr. Andrea Klug, bezeichnet die Befürwortung des gemeinsamen Antrags zum Digitalen Gründerzentrum Oberpfalz (DGO) als Meilenstein für die digitale Zukunft der Region, ihrer Landkreise und Städte. „Unsere Ansatzpunkte sind Sensibilisierung, Qualifikation, Motivation und Vernetzung im Gründungsgeschehen. Der erfolgreiche Oberpfalz-Antrag ist ein Beleg für die regionalen Kompetenzen in der Digitalisierung und der Existenzgründung in Zukunftsmärkten.“ Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg: „Bei unserem Antrag haben sehr viele Partner aus der gesamten Oberpfalz an einem Strang gezogen. Es freut mich, dass dieser geballte gemeinsame Einsatz jetzt mit einer Förderzusage belohnt wird. Die OTH Regensburg bringt sich gerne mit ihren vielfältigen Kompetenzen im Bereich der Digitalisierung ein."  

Mit dem Programm zur Förderung von Gründerzentren, Netzwerkaktivitäten und Unternehmensneugründungen im digitalen Bereich in Höhe von 80 Millionen Euro stellt die Staatsregierung die Weichen, um die Digitalisierung in allen Regierungsbezirken noch stärker voranzubringen. Das in Deutschland einmalige Programm unterstützt digitale Gründer mit der erforderlichen Infrastruktur, schafft Netzwerke und macht Gründer fit für den Markt. Im Rahmen des Programms wird in jedem Regierungsbezirk mindestens ein Gründerzentrum im Bereich Digitalisierung etabliert, das Gründer in Kooperation mit Hochschule und Wirtschaft und mit Unterstützung der Kommune gezielt fördert. Im Wettbewerbsverfahren zur Auswahl der Standorte waren Kommunen, Hochschulen und Privateinrichtungen ohne Gewinnerzielungsabsicht aufgerufen, Konzepte einzureichen.    

Die Standorte für die digitalen Gründerzentren in Bayern stehen seit heute fest. Neun Bewerbungen aus den jeweiligen Regionen haben den Zuschlag für ein Digitales Gründerzentrum erhalten. Dies sind: Niederbayern (Gesamtantrag des Regierungsbezirkes mit Passau, Landshut und Deggendorf), Regensburg zusammen mit Amberg und Weiden (Oberpfalz), Nürnberg (Mittelfranken), Würzburg zusammen mit Schweinfurt und Bad Kissingen (Unterfranken), Schwaben (Gesamtantrag des Regierungsbezirkes mit Augsburg und Kempten), Ingolstadt (Oberbayern), Rosenheim (Oberbayern), Bamberg (Oberfranken) und Hof (Oberfranken). 

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