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DELPH-IN Summit an der Stanford University

| Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik, Hochschulkommunikation

Automatischen Sprachverstehen (Semantische Analyse) gesprochener und geschriebener Sprache sowie die Erzeugung von Äußerungen in natürlicher Sprache – Aktuelle Forschungen dazu standen bei dem diesjährigen „DELPH-IN Summit 2016“ am CSLI (Center for the Study of Language and Information) der Stanford University in Kalifornien im Fokus. Auf Einladung der Stanford University war auch Prof. Dr. Ulrich Schäfer mit dabei, der an der OTH in Amberg Medieninformatik und Mobile Computing lehrt und seit über 20 Jahren zahlreiche Beiträge zu den DELPH-IN-Basistechnologien geleistet hat.

DELPH-IN-Konsortium

DELPH-IN steht für „Deep Linguistic Processing with HPSG Initiative“. Die tiefe linguistische Verarbeitung spielt vor allem bei der präzisen Frageanalyse in der automatischen Fragebeantwortung, bei Grammatikprüfung und Stilanalyse von Texten, eLearning-Anwendungen sowie natürlichsprachlichem Zugang zu Datenbanken eine wichtige Rolle. Umgekehrt kann die gleiche „Lingware“ auch für die Erzeugung von Sätzen aus formalen semantischen Repräsentationen (ähnlich Prädikatenlogik erster Stufe) verwendet werden.

Im DELPH-IN-Konsortium haben sich Forscher u.a. der Universitäten Washington, Stanford, Oslo, Singapur, Melbourne, Cambridge sowie des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI Saarbrücken) zusammen geschlossen. Neben Vertretern aus der Wissenschaft waren bei dem Treffen auch Forschungsabteilungen von Amazon, Boeing und Google beteiligt.

Open-Source-Technologien von DELPH-IN und anderen sollen auch in der geplanten Lehrveranstaltung „Natural Language Processing“ (Fakultät EMI) vorgestellt und verwendet werden.

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