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Exkursion: „Livebetrieb“ vermittelt Gefühl für Tagesablauf eines Unternehmers

| Hochschulkommunikation , Exkursionen Wirtschaftsingenieurwesen

„Wirtschaftler und Ingenieure verstehen sich in der Regel nicht. Sie leben in zwei verschiedenen Welten“. Umso spannender sei die Kombination aus beiden. Franz-Josef Einhäupl begrüßte 27 zukünftige Wirtschaftsingenieure der OTH Amberg Weiden und gewährte Einblicke in das vielseitige Management eines mittelständischen Betriebs.

27 Studierende des Bachelor-Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen an der OTH Amberg Weiden besuchten zusammen mit Professor Frank Schäfer die Feuerverzinkerei Einhäupl am Brandweiher in Weiden. (Foto: Einhäupl)

Und das ist alles andere als langweilig. Als studierter Bauingenieur steht der Eigentümer der Firmengruppe Einhäupl und Arbeitgeber von 240 Mitarbeitern in einem stetigen Spannungsfeld. Einerseits müssen Verfahrenstechniken und Produktionsabläufe optimiert werden, andererseits Investitionen von mehreren Millionen Euro kalkuliert und Gewinne generiert werden. Wirtschaftskompetenz trifft in der Zentrale der Firmengruppe Einhäupl auf Ingenieurskunst. Für 27 Studierende der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen an der OTH in Weiden ein ideales Praxisbeispiel für die Theorie, die ihnen Prof. Dr. Frank Schäfer im Hörsaal beibringt.

„Der Hochschule Amberg Weiden ist es wichtig, den Studierenden die Unternehmensleistung in der Region näher zu bringen“, erklärt Schäfer. Finanzen und Investitionswirtschaft lehrt der Professor für Betriebswirtschaft derzeit den Studierenden des sechsten Semesters. „Dabei geht es unter anderem darum, schwankende Rohstoffpreise über ein professionelles Risikomanagement kalkulierbar zu machen und Unsicherheiten mit geeigneten Gegenmaßnahmen zu mindern.“ Das Management der Firma Einhäupl biete ein realistisches Beispiel dafür. Denn was in der Lehre zu den Grundlagenkenntnissen der betrieblichen Investitions- und Finanzwirtschaft gehört, ist für Franz-Josef Einhäupl „daily business.“

Mit einem erfolgreichen Bachelor-Abschluss in der Tasche, können die Wirtschaftsingenieure einen Master in Interkulturellem Unternehmens- und Technologie Management an der Hochschule aufsetzen. Die Mehrheit der jährlich rund 100 Absolventinnen und Absolventen entscheidet sich gleich fürs Berufsleben und bleibt in der Oberpfalz. „Es gibt eine Reihe von Hidden Champions in der Region, die teilweise sogar Weltmarktführer sind. Hier finden unsere Absolventen hochqualifizierte Arbeitsplätze“, betont Schäfer. Deshalb sind Firmenexkursionen so wertvoll, „um Kontakte anzubahnen und Theorie und Praxis eng zu vernetzten.“

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