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Wissenswertes und Patentfähiges zum Thema Bier: Sommerakademie des Studiengangs Patentingenieurwesen

| Hochschulkommunikation , Patentingenieurwesen

Dass Recht keine trockene Angelegenheit sein muss, zeigte am Samstag die Sommerakademie des Studiengangs Patentingenieurwesen. Das 500-jährige Jubiläum des Reinheitsgebotes für Bier war Anlass, die Patente rund um das Bier genauer zu beleuchten.

Bierverkostung im Siemens Innovatorium

Besichtigung der Brauerei Bruckmüller

Nicht trocken war die Veranstaltung auch mit Blick auf die vier Referenten: Dr. Klaus Max. Häußler (Vorsitzender Richter am Bundespatentgericht), Dr. Jürgen Seidl (Deutsches Patent- und Markenamt), Konrad Müller Auffermann (Krones) und Bruno Götz (TÜV Rheinland), alle bekannte Spezialisten auf dem Gebiet des Patentrechts. In einer Kombination aus fundiertem Fachwissen aus dem Patentbereich und praxisrelevanten Beispielen spannten sie unterhaltsamen Bogen von der Geschichte des Bieres über Patente rund um das Bier bis hin zu Kurioses rund um das Bier.

So erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beispielsweise, dass Mönchen in der Fastenzeit – getreu nach dem Motto „Flüssiges bricht das Fasten nicht“ – erlaubt war, am Tag fünf Liter Bier zu sich zu nehmen.

Des Weiteren wurden einige mehr oder weniger sinnvolle Patentanmeldung vorgestellt: vom Schunkelholz, über den Bier-Adventskalender bis hin zum Schwarz-Rot-Gold-Zapfhahn. Für besondere Heiterkeit beim Publikum sorgte eine weitere skurrile Erfindung: Eine Art Stirnband mit Polsterung, das nach übermäßigem Biergenuss eine zusätzliche Abstützmöglichkeit beim Toilettengang bietet. Zuletzt wurde im Rahmen einer kleinen Bierverkostung auch noch die Praxistauglichkeit eines Eisblock-Kühlers für Bierkästen überprüft.

Im Anschluss an die Vorträge hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch die Möglichkeit, außerhalb des Hochschulcampus praxisnahe Informationen zum Thema Bier zu sammeln. Und hier sorgte auch Petrus dafür, dass es keine trockene Veranstaltung wurde. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Stadtführung durch Amberg zum Thema Bier waren auf Regenschirme angewiesen, während diejenigen, die sich für die Führung durch die Brauerei Bruckmüller entschieden, im Trockenen waren.

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