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Erfolgreiche Premiere: WissensForum startet mit Gastvortrag zur Shell Jugendstudie

| Hochschulkommunikation

Auftakt gelungen! Mit dem WissensForum startete die OTH Amberg-Weiden gestern ein neues Veranstaltungsformat – und konnte für die Premiere einen renommierten Gastredner gewinnen: Prof. Dr. Mathias Albert. Der Politikwissenschaftler an der Universität Bielefeld hat maßgeblich an der aktuellen Shell-Jugendstudie mitgearbeitet und stellte an der OTH in Weiden die wichtigsten Ergebnisse vor.

Prof. Dr. Mathias Albert, Universität Bielefeld, stellte die Ergebnisse der aktuellen Shell-Jugendstudie vor.

Beim WissensForum an der OTH Amberg-Weiden können sich Bürgerinnen und Bürgern zu aktuellen Themen informieren.

Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Prof. Dr. Thorsten Hock konnte Gastredner Prof. Dr. Mathias Alber für das 1. WissensForum gewinnen.

Die 17. Shell Jugendstudie 2015 beschreibt eine pragmatische Generation im Aufbruch. Die befragten Jugendlichen zwischen zwölf und 25 Jahren blicken überwiegend optimistisch in die Zukunft. Sie rechnen sich gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt aus und glauben, ihre Berufswünsche erfüllen zu können. Dafür sind sie flexibel, legen im Gegenzug aber hohen Wert auf einen sicheren Arbeitsplatz. Die Familie ist für sie ein hohes Gut. Mehr als 90 Prozent der Jugendlichen haben ein gutes Verhältnis zu ihren Eltern. Gleichzeitig geht der eigene Kinderwunsch zurück ­— hier spiegeln sich Zweifel über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wider.

Die Jugendlichen nutzen soziale Medien, sehen die Datennutzung im Internet aber kritisch. Sie sind tolerant und begrüßen die gesellschaftliche Vielfalt: Sie haben mehr Angst vor Fremdenfeindlichkeit als vor Zuwanderung. Alles in allem eine Generation, um die einen nicht bange sein muss, so Prof. Dr. Mathias Albert. Allerdings gibt die unveränderte Kluft zwischen höheren/mittleren und unteren Schichten weiterhin Anlass zur Sorge. Denn Jugendliche aus sozial schwachen Familien teilen den zuversichtlichen Blick in die Zukunft nicht immer.

Doch warum ist diese Generation im Aufbruch? Seit 2002 beschreibt die Studie die Jugendlichen als pragmatisch und unideologisch. Das scheint sich allmählich zu ändern. Das Interesse an Politik und politischem Engagement hat signifikant zugenommen. Hier kündigt sich vielleicht eine neue Generation an.

Die OTH Amberg-Weiden wird die Veranstaltungsreihe „WissensForum“ in den kommenden Monaten fortsetzen. Bürgerinnen und Bürgern haben hier die Möglichkeit, sich zu aktuellen gesellschaftlichen oder wissenschaftlichen Themen zu informieren und in Diskussionen einzubringen. Damit baut die Hochschule ihr Engagement für die Bildungsregion Oberpfalz weiter aus.

 

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