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Forschungsvorlesung: Studentischer Konvent startet neue Vortragsreihe

| Hochschulkommunikation , Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen , Medizintechnik , Studierendenvertretung

Einblicke in die Welt der Wissenschaft: Die Professorinnen und Professoren der OTH Amberg-Weiden öffnen für eine neue Vortragsreihe die Labore und stellen ihre Forschungsprojekte vor. Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule können sich in den Vorträgen über aktuelle Schwerpunkte informieren. Den Anfang machte gestern Prof. Dr. Ralf Ringler, Studiengang Medizintechnik, an der OTH in Weiden. Sein Thema: „Von der Grundlagenforschung MRT zur Sicherheit von Implantaten bei Untersuchungen und Behandlungen mit Röntgenstrahlung.“

Prof. Dr. Ralf Ringler zeigte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Labore.

Prof. Dr. Ralf Ringler stellte verschiedene Forschungsgebiete vor.

Stefan Stiegler, Studentischer Konvent, begrüßte die Gäste.

Prof. Dr. Ralf Ringler stieg mit einem wichtigen Projekt aus dem Bereich der Biophysik ein: dem Alterssimulationsanzug. Junge Menschen, die hineinschlüpfen, werden augenblicklich 40 oder 50 Jahre älter. Sie erleben dann, wie sich schwindendes Sehvermögen, steife Gelenke oder Kraftverlust im Alltag bemerkbar machen. Damit können u.a. Hersteller von Geräten testen, ob ihre Produkte für Senioren geeignet sind. Ein wichtiges Forschungsgebiet angesichts der demographischen Entwicklung in Deutschland!

Im Bereich Nuklearmedizin und Röntgendiagnostik stellte Prof. Dr. Ralf Ringler u.a. Forschungsarbeiten mit Phantomen bzw. Hybridphantomen vor – diese Phantomkörper werden anstelle eines Patienten eingesetzt, um die Qualität und Funktionalität von Geräten der bildgebenden Diagnostik zu überprüfen. Darüber hinaus untersucht Prof. Dr. Ralf Ringler mit seinem Team im Rahmen des Programms „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)“ die Auswirkungen von bildgebender Diagnostik auf (aktive) Implantate. Ein sehr erfolgreiches Projekt aus diesem Bereich ist der Prototyp eines automatisierten Teststands. Mit diesem kann ermittelt werden, wie sich eine MRT-Untersuchung auf Herzschrittmacher oder andere aktive Implantate auswirkt. Nach dem Vortrag besuchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Labore und verschafften sich einen Eindruck von der hervorragenden Ausstattung der Medizintechnik in Weiden.

Die Forschungsvorlesungen organisierte der Studentische Konvent der OTH Amberg-Weiden gemeinsam mit den Lehrenden der Hochschule. Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich darin über die verschiedenen Forschungsprojekte an der Hochschule informieren. Möglicherweise  entdecken Studentinnen und Studenten dabei auch ihre Themen für zukünftige Bachelor- oder Masterarbeiten.

Dabei sein lohnt sich also! Hier sind die weiteren Termine der Vortragsreihe ...

Prof. Dr. Peter Kurzweil: Elektrochemische Energiewandler und instrumentelle Analytik
Amberg, MBUT 207; 8.11.2016, 17.30 Uhr

Prof. Dr. med. Clemens Bulitta: Hygienegerechtes Design: Nicht nur ein Thema für Medizinprodukte
Weiden, BW/WI HS 018; 23.11.2016, 17.30 Uhr

Prof. Dr. Mario Mocker: Rohstoffe für Erneuerbare Energien Knappheit oder Überfluss
Amberg, MB/UT 207; 7.12.2016, 18.00 Uhr

 

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