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Forscherinnen-Camp: Schülerinnen tüfteln an der Vernetzung von Kunststoffbauteilen

| Hochschulkommunikation , Fakultät Maschinenbau / Umwelttechnik , Zentrum für Gender und Diversity

Wie wirkt sich die Strahlenvernetzung auf die Eigenschaften von Kunststoffbauteilen aus? Um das herauszubekommen, sind acht Mädchen im Forscherinnen-Camp in die Rolle einer Ingenieurin bzw. Studentin geschlüpft. An vier Tagen haben sie den Vorlesungs- und Laborbetrieb an der OTH Amberg-Weiden erlebt, außerdem haben sie selbst bei der Siemens AG in Amberg getestet und getüftelt.

„Forscherinnen-Auftrag erfolgreich erfüllt!“ hieß es am Freitag von Unternehmens- und Hochschulseite bei der Abschlusspräsentation, bei der die Gymnasiastinnen und Fachoberschülerinnen ihre Ergebnisse Eltern und Ehrengästen präsentierten. Dabei wurde deutlich: Technik und Mädchen, das passt hervorragend zusammen. Wo liegen die Unterschiede zwischen Thermolasten, Elastomeren und Durplasten, wie ändern sich die Eigenschaften von Kunststoffen durch Vernetzung? Das konnten die jungen Forscherinnen nach einer Campwoche auch für Nicht-Kunststofftechniker verständlich erklären. Spritzgießen, Lotkolbenprüfung, Zugversuch oder Pendelschlag – einmal die Maschinen erklärt, legten die Nachwuchsingenieurinnen los. Und das mit Freude.

Junge Frauen für technische Berufe begeistern und den selbstbewussten Umgang mit den Themen Technologie, Digitalisierung und Technik stärken, das sind die Ziele des Forscherinnen-Camps, das Teil der Bildungsinitiative „Technik – Zukunft in Bayern?!“ des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw) ist.

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