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NetworkING: Seminar „Reden – statt explodieren!“

| Hochschulkommunikation, Zentrum für Gender und Diversity

Kommunizieren ist besser als explodieren. Ganz klar. Aber einfacher gesagt als getan. Denn im Alltag lauern Zeitgenossen und Situationen, da kann man wirklich nicht anders, als seinem Ärger sofort Luft zu machen … Aber stopp: Es gibt einen klügeren Weg – und den lernten Studentinnen ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge und Ingenieurinnen im Seminar „Reden – statt explodieren“ in Amberg kennen.

Die Teilnehmerinnen des Seminars „Reden – statt explodieren!“

Referentin Birgit Barth

Souveräne Kommunikation erfordert Selbstreflexion: Nur eine Zehntelsekunde benötigt das Gehirn, um sich ein Urteil über einen fremdem Menschen zu bilden. Wer diesen ersten Eindruck nicht kritisch hinterfragt, macht aus dem Urteil schnell ein Vorurteil. Souveräne Kommunikation erfordert zudem Selbstkenntnis und einen bewussten Umgang mit persönlichen Wirkungsfaktoren wie Stimme, Sprache oder Gestik.

Die Referentin Birgit Barth ist Expertin auf diesem Gebiet – seit 2009 arbeitet sie als selbstständige Kommunikationstrainerin und Business Coach. Sympathisch und kompetent erläuterte sie verschiedene Aspekte der menschlichen Interaktion. Dabei ging sie u.a. auf das SKI-Modell, die Wirkungsfaktoren der menschlichen Kommunikation, ein.

Sie gab einen kurzen Einblick in die Kommunikationstheorie von Paul Watzlawik, stellte dessen fünf Grundregeln der Kommunikation vor und veranschaulichte diese anhand alltagsnaher Beispiele. Zudem ging sie auf eine beeindruckende Studie von Prof. Albert Mehrabian zum Stellenwert nonverbaler Kommunikation ein. Dabei zeigte Birgit Barth auf, wie Stimme, Körpersprache und Inhalt auf die Gesprächspartnerin bzw. den Gesprächspartner wirken.

Bei einem gemeinsamen Essen im Anschluss konnten die Teilnehmerinnen das neue erworbene Wissen sofort anwenden – sie diskutieren über vergangene, private oder berufliche Kommunikations-Erfahrungen.

Die Ostbayerischen Technischen Hochschulen Amberg-Weiden und Regensburg haben zu diesem Seminar eingeladen. Die Veranstaltung fand im Rahmen von NetworkING statt, dem regionalen Netzwerk für Ingenieurinnen und Studentinnen ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge. Dessen Ziel ist es, Erfahrungen untereinander im Sinne des Netzwerkgedankens auszutauschen, sich gegenseitig Unterstützung zukommen zu lassen und Motivation zu erlangen. Außerdem werden gemeinsame Projekte und Kontakte von Wirtschaft und Hochschule gefördert.

Die Treffen finden zwei Mal pro Semester immer mittwochabends zu unterschiedlichen Themen statt. Die nächsten Termine:

30.11.2016 – Thema: „Work Life Balance“ in Regensburg

29.03.2017 – Thema: „Interkulturelles Handeln“ in Weiden

31.05.2017 – Thema: „Hinter den Kulissen – Der Alltag einer Ingenieurin“ in Schwandorf

Nähere Informationen hierzu und zu allen anderen Aktivitäten des Zentrums für Gender und Diversity sind auf der Homepage oder direkt beim Zentrum für Gender und Diversitybüro (genderbuero@oth-aw.de) erhältlich.

 

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