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Jahrestagung: European Association of Nuclear Medicine 2016 in Barcelona

| Hochschulkommunikation , Medizintechnik , Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen

Die Jahrestagung der European Association of Nuclear Medicine (EANM) ist der größte Kongress für Nuklearmedizin in Europa. Über 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer informierten sich in Barcelona über Trends und Entwicklungen in der Nuklearmedizin. Auch bei Prof. Dr. Ralf Ringler, Studiengang Medizintechnik. Er stellte die aktuellen Forschungsergebnisse der personalisierten Medizin an der OTH Amberg-Weiden einem breiten Publikum vor.

Die Jahrestagung der European Association of Nuclear Medicine ist der größte Kongress für Nuklearmedizin in Europa.

In seinem Posterbeitrag „Alginates to simulate tumor lesions in phantoms for 3D SPECT and an alternative to Jaszak phantom in the quality assurance process“ präsentierte Prof. Dr. Ralf Ringler einen interessanten Ansatz, mit dem die Leistungsfähigkeit eines SPECT-Systems überprüft werden kann: In der Bildgebung der Nuklearmedizin kommt es darauf an, dass Tumore sicher erkannt werden. Durch das vorgestellte Phantom kann in der Qualitätssicherung sichergestellt werden, dass Tumorstrukturen, wie sie im Patienten gefunden werden, detektiert werden. Somit können Ärzte eine zielgerichtete Therapie einleiten.

Der diesjährige Kongress der European Association of Nuclear Medicine in Barcelona stand unter anderem im Zeichen der Weiterentwicklung der Nuklearmedizin. Neue radioaktive Arzneimittel helfen insbesondere onkologische und neurologische Krankheitsbilder mit hoher Spezifität zu diagnostizieren. Die Theranostic, die Verknüpfung der Diagnostik mit gezielten Radiotherapien, ist eine neue Herausforderung und wurde in verschiedenen Fachvorträgen intensiv diskutiert. Im Bereich Geräteentwicklung stehen multimodale Anwendungen an, die auch in den Laboren der OTH Amberg-Weiden weiter verfolgt werden.

 

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