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Medieninformatik-Studierende gewinnen Fraunhofer-Hacking-Event

| Hochschulkommunikation , Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik

Ein Wettbewerb der anderen Art: Schon der Weg zur Registrierung musste frei gehackt werden. Und nur die 50 Besten wurden zum eigentlichen Hacking-Event des Fraunhofer-Instituts für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) nach München eingeladen. Den Weg vom QR-Code zur Website und von dort zum Registrierungsformular durchgehackt haben Tobias Nickl und Stefan Pölloth. Die beiden Studierenden der OTH Amberg-Weiden holten am Ende den 1. und 2. Platz.

Tobias Nickl (vorne) und Stefan Pölloth

Schwachstellen finden, Anwendungen sicherer machen – In der Vorlesung Informationssicherheit von Prof. Dr. Andreas Aßmuth und Prof. Dr. Ulrich Schäfer lernen die Studierenden Bedrohungen für einzelne Rechner, Computernetzwerke und Webanwendungen zu erkennen und analysieren. Dazu gehört auch das Finden von Sicherheitslücken durch Hacking. Diese Vorlesung war für Tobias Nickl und Stefan Pölloth, beide Studieren im 7. Semester Angewandte Informatik in der Studienrichtung Medieninformatik, Anreiz, an dem Hacking-Contest teilzunehmen. Beim Wettbewerb wurde natürlich kein reales System gehackt, sondern eine künstliche, vom Fraunhofer AISEC aufgesetzte Website. Nachdem sich die beiden erfolgreich bis zur Anmeldung durchgehackt haben, wurden Tobias Nickl und Stefan Pölloth zum Hacking-Event nach München eingeladen. Gemeinsam mit den anderen Finalisten verbrachten sie sechs Stunden vor ihren Notebooks und hackten sich von Challenge zu Challenge. Die Herausforderungen bestanden zum Beispiel im Hacken eines WLAN-Netzes oder einer SQL-Datenbank. Bei jeder Challenge mussten Tokens gefunden werden, das bedeutet, dass ein im Programmcode versteckter Text bzw. eine versteckte Zeichenabfolge gefunden werden musste. Nach sechs Stunden „Hackerei“ haben Tobias Nickl und Stefan Pölloth die meisten Tokens gefunden und den Wettbewerb gewonnen.

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