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Mit Sicherheit in die digitale Zukunft: Lernlabor Cybersicherheit offiziell eröffnet

| Hochschulkommunikation

Digitalisierung braucht IT-Sicherheitskompetenz. Mit der Digitalisierung der Wirtschaft und Industrie wächst die Bedrohung durch Cyberangriffe. Es muss das Ziel sein, die Risiken für Unternehmen und die Öffentlichkeit, die sich aus der Digitalisierung ergeben, zu reduzieren. Das „Lernlabor Cybersicherheit“ an der OTH Amberg-Weiden in Weiden bietet ein breites Weiterbildungsangebot für Industrie, Mittelstand und den öffentlichen Sektor. Am 13. Januar 2017 wurde das gemeinsame Labor der OTH Amberg-Weiden, des Fraunhofer AISEC und des Fraunhofer IIS feierlich eröffnet.

Symbolischer Startschuss: Prof. Dr. Andreas Aßmuth, Prof. Dr. Georg Rosenfeld, MdB Albert Rupprecht, Prof. Dr. Claudia Eckert und Prof. Dr. Andrea Klug aktivieren das Lernlabor Cybersicherheit

Damit ist die OTH Amberg-Weiden einer von sechs neuen Fraunhofer-Standorten in Deutschland. „Weiden wird Fraunhofer-Standort, eine Auszeichnung, mit der sich nur wenige Städte und Hochschulen erfolgreich positionieren können. Für uns bedeutet dies: Wir wollen und werden für unsere Hochschulregion zusammen mit Fraunhofer den Wissens- und Technologietransfer vor allem auch in die kleinen und mittleren Unternehmen, und hier zur IT-Sicherheit, deutlich ausbauen“, sagte Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, in ihrer Begrüßungsrede. Dass die Stadt Weiden nun ein Fraunhofer-Standort ist, ist dem Einsatz von MdB Albert Rupprecht verdanken. Ihm war es von Anfang an ein Anliegen, dass die OTH Amberg-Weiden bei der Standortwahl eine faire Chance bekommt. „Ich hab die Tür aufgemacht für die OTH in Weiden, aber durch die Tür durchgehen musste die Hochschule selbst. Das ging nur durch das Engagement und die Qualität der OTH Amberg-Weiden“, betonte Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht.

IT-Sicherheit ist die Querschnittstechnologie. Durch die Vernetzung der physikalischen mit der digitalen Welt öffnen sich neue Angriffspunkte. Die Entwicklung ganzheitlicher Abwehrstrategien seien nun wichtig. „In diesem Lernlabor der OTH Amberg-Weiden geht es ganz gezielt um die IT-Sicherheit im Zusammenhang mit Embedded Systems, dem Internet of Things und auch den mobilen Systemen“, so Prof. Dr. Georg Rosenfeld, Vorstand für Technologiemarketing und Geschäftsmodelle der Fraunhofer-Gesellschaft. Prof. Dr. Claudia Eckert, Institutsleiterin von Fraunhofer AISEC, erläuterte die inhaltlichen Vorhaben des Lernlabors. „Wir möchten mit unseren Weiterbildungskursen sehr nah an die Lebens- und Arbeitswirklichkeit der teilnehmenden Unternehmen herankommen und die Security greifbar und begreifbar machen.“

Im Lernlabor Cybersicherheit, das unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Aßmuth (Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik) steht, werden mit den Experten des Fraunhofer-Instituts für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC konzeptionelle und praktische Schulungen im Bereich der IT-Sicherheit für Mitarbeiter/innen aus Unternehmen und Behörden aller Branchen entwickelt und angeboten.

Impulsvorträge von Prof. Dr. Andreas Aßmuth, Sascha Wessel (Fraunhofer AISEC) und Karlheinz Ronge (Fraunhofer IIS) zu den Themen Ethical Hacking, Sicherheitstechnologien und IT-Sicherheit sowie Internet of Things machten das Themenspektrum des Lernlabors Cybersicherheit anschaulich. Im Anschluss an die offizielle Eröffnung konnten die Gäste konkrete Anwendungsfälle bei anschaulichen Demonstrationen von AISEC-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern erklären lassen.  

Prof. Dr. Claudia Eckert, Institutsleiterin von Fraunhofer AISEC

Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht

Karlheinz Ronge (Fraunhofer IIS) referiert zum Thema „Im Spannungsfeld: Internet of Things und IT-Sicherheit“

AISEC-Mitarbeiter demonstrieren konkrete Anwendungfälle

„Durch die Sichtweise eines Hackers zu mehr Sicherheit“: Prof. Dr. Andreas Aßmuth gibt einen Einblick in das Ethical Hacking in der Weiterbildung

Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden

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