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Workshop in Hamburg: Hygiene – Prozesse – Sicherheit

| Hochschulkommunikation, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, Medizintechnik

Wer Krankheitserreger bekämpfen will, muss ganzheitlich denken und handeln. Was das genau heißt, erörterten Expertinnen und Experten beim Workshop „Hygiene – Prozesse – Sicherheit“ in Hamburg. Mit dabei: Prof. Dr. Clemens Bulitta von der OTH Amberg-Weiden.

Prof. Dr. med. Clemens Bulitta sprach über „Transsektorale Hygiene in Zeiten der Globalisierung“.

Die Expertinnen und Experten beleuchteten Hygiene an der Schnittstelle zwischen Medizin, Pflege und Wohnen. In fünf Vorträgen und an vier Thementischen gingen sie u.a. auf Entwicklungen in der Trinkwasserhygiene, globale Antiinfektionsstrategien, Bau- und Innenraumhygiene, Hygienerecht oder Hygienemanagement ein. Prof. Dr. med. Clemens Bulitta sprach über „Transsektorale Hygiene in Zeiten der Globalisierung“.

In seinem Vortrag betrachtete er Hygiene als ganzheitliches Aufgabenfeld, das alle Sektoren der Gesundheitsversorgung und Gesundheitswirtschaft umfasst: So bringt die perfekte Händehygiene im Krankenhaus wenig, wenn Wasser- oder Lebensmittelhygiene nicht funktionieren. Auch die Therapie von bakteriellen Infektionserkrankungen stößt an ihre Grenzen, wenn Erreger durch den falschen Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung Resistenzen entwickeln.

Sein Resümee: Zukünftig sind innovative Ideen und Technologien im Bereich der Hygiene gefragt, um Infektionen gar nicht erst entstehen zu lassen. Das ist besser als nachträglich Antibiotika einzusetzen.

Der Workshop in Hamburg leitete die Veranstaltungsreihe „Gesund bauen – komfortabel leben“ des "Wirtschaftsbriefs Gesundheit" und des "Wirtschaftsverlags Gesundheit" ein. Die Veranstaltungen richten sich an ein Fachpublikum aus Unternehmern und Investoren, Geschäftsführern, Einrichtungsleitern und Entscheidern aus der Medizinbranche, der Pflegewirtschaft, der Wohnungs- und der Immobilienwirtschaft.

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