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Kooperationsprojekt „Multi-Channel-Management“ mit Conrad Electronic und Re-In

| Hochschulkommunikation, Fakultät Betriebswirtschaft, Betriebswirtschaft, Handels- und Dienstleistungsmanagement

Stationärer Handel, Onlineshop, Versandhandel – Multi-Channel-Händler bedienen mehrere Vertriebswege. Doch welcher Service beeinflusst Kunden bei der Kaufentscheidung im Onlineshop? Im Rahmen des Seminars „Multi-Channel-Management“, bei dem es um eben diese Verzahnung der Offline- mit der Online-Welt geht, machten sich über 30 Studierende der Studiengänge Betriebswirtschaft und Handels- und Dienstleistungsmanagement daran, konkrete Aufgabestellungen aus der Praxis eines Multi-Channel-Händlers zu bearbeiten. Bei der Kooperation mit der Conrad Electronic SE und ihrer Tochter Re-In Retail International GmbH ging es unter anderem darum, die Kundenzufriedenheit und die Kundenbindung zu erhöhen.

Die Studierenden der OTH Amberg-Weiden führten Kundenbefragungen mit verschiedenen Schwerpunkten durch und lieferten Ergebnisse zu wichtigen Fragestellungen der Unternehmen. Dabei ging es unter anderem darum, welche Services die Kaufentscheidung im Onlineshop beeinflussen, wie Conversion-Rates erhöht oder Abbrüche im Bestellprozess vermeiden werden können.

Ein weiteres Thema, das die Studierenden-Teams beschäftigte, war die Optimierung der Customer Journey ( =einzelnen Zyklen, die ein Kunde durchläuft, bevor er sich für den Kauf eines Produktes entscheidet) für einen fiktiven Kunden. Dabei beantworteten die Studierenden auf Basis verschiedener empirischer Untersuchungen die Fragen, wie der Kunde zum Unternehmen kommt, welche Entscheidungskriterien er für die Anbieterauswahl heranzieht und wie er langfristig an das Unternehmen gebunden werden kann.

Betreut wurden die Studierenden-Teams von ihren jeweiligen Ansprechpartnern der beiden Unternehmen sowie von Prof. Dr. Christiane Hellbach und Prof. Dr. Marco Nirschl, die an der OTH Amberg-Weiden die Bereiche Handelsmanagement bzw. E-Commerce Management vertreten. Bei der Abschlusspräsentation im Tagungszentrum der Burg Wernberg, dem „GedankenGebäude“, stellten die sechs Teams ihre Ergebnisse den UnternehmensvertreterInnen vor und stießen auf offene Ohren und jede Menge Lob für die sehr praxisnahen Handlungsempfehlungen.

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