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Nuklearmedizin: Jahrestagung in Dresden

| Hochschulkommunikation, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, Medizintechnik

Die gemeinsame Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Nuklearmedizin gehört zu den international renommiertesten Veranstaltungen im Bereich Nuklearmedizin. In diesem Jahr nahmen rund 2.000 Expertinnen und Experten aus Medizin, Medizintechnik, Naturwissenschaft und Pflege am Kongress in Dresden teil. Sie informierten sich in wissenschaftlichen Vorträgen und der Industrieausstellung über aktuelle Entwicklungen, unter anderem auch am Stand der OTH Amberg-Weiden.

B. Eng. Katharina Gmey vor Poster-Präsentation

OTH-Laboringenieurin B. Eng. Katharina Gmey präsentierte die aktuellen Forschungsergebnisse aus dem Labor für personalisierte Medizin, die Prof. Dr. Ralf Ringler mit seinem Team erarbeitet haben. Es ging um den Einfluss von multiplen Läsionen bei der Detektion von Sentinel-Lymphknoten. Dabei wurde getestet, ab welchem Abstand zwei Aktivitätsquellen in einem Lymphknoten-Phantom in gleicher Tiefe und unterschiedlicher Tiefenlage zueinander als getrennt detektiert werden können. Mittels der gewonnenen Ergebnisse ist es bei einer Sentinel-Lymphknoten Operation möglich, präzise Abgrenzungen der Lymphkoten zu treffen um somit gesundes Gewebe zu schonen.

Natürlich nutzte das Team der OTH Amberg-Weiden die Jahrestagung auch, um sich über aktuelle Trends zu informieren: Zu den interessanten Entwicklungen in der Nuklearmedizin gehören u.a. die Innovationen im Bereich der Diagnostik sowie der Therapie von Prostata- und Lungenkarzinomen. Vor allem die hierfür verwendete Hybridbildgebungsmodalität PET/MRT stellt die Nuklearmediziner vor neue Herausforderungen.

Die zahlreichen Vorträge und Fortbildungen brachten wichtige Erkenntnisse für aktuelle und zukünftige Projekte an der OTH Amberg-Weiden. Darüber hinaus konnten bei der gut besuchten Industrieausstellung mit rund 60 Ausstellern neue Kontakte zur Industrie geknüpft und alte Beziehungen gepflegt werden.

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