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Präsentation der Forschungsergebnisse auf dem 5th Bioenergy Congress and Expo in Madrid

| Hochschulkommunikation | Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung

Im Rahmen des 5th World Bioenergy Congress in Madrid stellten Prof. Dr.-Ing. Markus Brautsch und Raphael Lechner, M.Sc. vor internationalem Publikum aktuelle Ergebnisse aus den gemeinsamen Forschungsaktivitäten des Kompetenzzentrums KWK der OTH Amberg-Weiden mit Fraunhofer UMSICHT und der University of Birmingham Joint Research Platform vor.

Prof. Dr.-Ing. Markus Brautsch

Raphael Lechner, M.Sc.

Prof. Markus Brautsch und Raphael Lechner leiteten als Chair und Co-Chair die Session Biofuels/ Bioethanol/Biomass Technology und referierten in zwei eigenen Vorträgen über aktuelle Forschungsergebnisse zur Dual-Fuel Technologie, die in den Laboren der OTH Amberg-Weiden erarbeitet wurden. Die Dual-Fuel Technologie erlaubt die hocheffiziente gleichzeitige Nutzung von gasförmigen und flüssigen Biobrennstoffen in Kraft-Wärme-Kopplung in variablen Anteilen und mit hoher Flexibilität, wie Prof. Brautsch in seinem Vortrag darlegte.
In der Kooperation mit dem Fraunhofer UMSICHT Institut unter Leitung von Prof. Dr. Andreas Hornung werden Verfahren entwickelt, um die Dual-Fuel-Technologie künftig auch für Brennstoffe aus dem in Sulzbach-Rosenberg entwickelten thermokatalytischen Reforming nutzen zu können, mit dem sich organische Reststoffe in hochwertige flüssige und gasförmige Energieträger umsetzen lassen. Raphael Lechner stellte die grundlegenden Untersuchungen zum hydraulischen Einspritzverhalten der flüssigen Kraftstofffraktion vor.

Prof. Dr.-Ing. Markus Brautsch ist wissenschaftlicher Leiter des Kompetenzzentrums für Kraft-Wärme-Kopplung und Leiter des An-Instituts für Energietechnik (IfE) an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden. Raphael Lechner, M.Sc. ist Geschäftsführer des Kompetenzzentrums für Kraft-Wärme-Kopplung und verantwortet am IfE den Bereich Forschung und Entwicklung. Das Kompetenzzentrum KWK bündelt seit 2012 an der OTH Amberg-Weiden bayernweit die angewandte Spitzenforschung im Bereich der KWK-Technologien und ist national und international mit Hochschulen, Industriepartnern und Anwendern vernetzt. Das Kompetenzzentrum betreibt am Campus in Amberg ein eigenes Forschungstechnikum und wird vom Freistaat Bayern über das Wissenschaftsministerium mit 8 Millionen Euro für die Jahre 2012 bis 2020 finanziert.

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