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Runder Tisch: Entsorgungssicherheit in Bayern

| Fakultät Maschinenbau / Umwelttechnik, Hochschulkommunikation

Die Abfallwirtschaft in Bayern gilt als vorbildlich und dient oft als Anschauungsobjekt für internationale Delegationen. Dennoch zeichneten sich auch hier in letzter Zeit einige Stoffströme ab, bei denen Verwerfungen in der langjährigen Entsorgungspraxis auftraten oder in Bälde zu erwarten sind.

Prof. Dr. Mario Mocker, OTH Amberg-Weiden

Beispiele sind Dämmstoffe aus Bauabfällen, die das Flammschutzmittel Hexabromcyclododecan (HBCD) enthalten, carbonfaserverstärkte Kunststoffe (CFK), die zu technischen Problemen in Entsorgungsanlagen führen können, oder Klärschlamm und Gärreste aus Biogasanlagen, die aufgrund aktueller Änderungen im Abfall- und Düngerecht nur noch eingeschränkt auf Felder ausgebracht werden können. Im gewerblichen Bereich wird sich die neue Gewerbeabfallverordnung spürbar auswirken, langfristig ist zudem ein Mangel an Deponiekapazitäten für mineralische Abfälle möglich.

Der Arbeitskreis Energie aus Abfall im Umweltcluster Bayern lud deshalb maßgebliche Akteure – Abfallerzeuger, Wirtschaftsverbände wie IHK und Handwerkskammern, Entsorgungswirtschaft und Überwachungsbehörden – zum „Round Table Entsorgungssicherheit“ nach Ingolstadt ein. In kurzen Einführungsreferaten wurden Aspekte ausgewählter Abfallströme vorgestellt und anschließend im Expertenkreis mögliche Lösungsansätze sowie die nächsten erforderlichen Schritte diskutiert.

Prof. Dr. Mario Mocker von der OTH Amberg-Weiden war als Leiter des Arbeitskreises maßgeblich an der Vorbereitung der Veranstaltung beteiligt, moderierte die einzelnen Abschnitte und zog nach der Abschlussdiskussion aller Teilnehmer vor Ort ein erstes Fazit.

Hier finden Sie weitere Informationen zu der Veranstaltung.

 

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