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KoKWK: Dritte Mikroturbine in der ORC-Anlage am Zentrum für Energietechnik (ZET) der Universität Bayreuth vermessen

| Hochschulkommunikation, Fakultät Maschinenbau / Umwelttechnik | Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung

Kleine ORC-Dampfkraftwerke (ORC = Organic Rankine Cycle) zur Abwärmeverstromung in der Industrie, die anstatt Wasserdampf ein organisches Arbeitsmittel (z.B. Alkohole, Kältemittel) verdampfen ist das gemeinsame Forschungsgebiet der OTH Amberg-Weiden und der Universität Bayreuth. Seit mehreren Jahren arbeitet das Kompetenzzentrum für Kraftwärmekopplung (KoKWK, Prof. Dr. Markus Brautsch) erfolgreich mit dem Zentrum für Energietechnik (ZET, Prof. Dr. Dieter Brüggemann) an der Universität Bayreuth auf diesem Gebiet zusammen.

Die ORC-Anlage mit dem fränkisch-oberpfälzerischen ORC-Team (v.l.nr): Prof. Dr. Andreas.P. Weiß (KoKWK), Klaus Opel, B.Eng. (DEPRAG), M. Görl (ZET), S. Kutzner, B.Sc. (ZET), Tobias Popp, M.Eng. (KoKWK), Jonas Müller (Fakultät MB/UT, OTH Amberg-Weiden)

Bereits Anfang 2017 wurden zwei neue Mirkroturbinen, die an der OTH Amberg-Weiden ausgelegt und von der DEPRAG/Amberg gebaut wurden, erfolgreich getestet. Nun konnte die dritte Turbine, deren Auslegung von OTH-Alumnus Klaus Opel, B.Eng., bei der DEPRAG durchgeführt wurde, im Versuchsstand in Bayreuth erfolgreich auf „Herz und Nieren“ überprüft werden.

Der Vorteil von ORC-Kraftwerken ist, dass Abwärmequellen mit niedrigem Temperaturniveau wie z.B. die Abgase und das Kühlwasser von BHKW-Motoren genutzt werden können. Mit ihrer Forschungsarbeit auf diesem Gebiet der effiziente Energiegewinnung aus vorhandener Abwärme leistet die Forschergruppe so einen wertvollen Beitrag zu Energiewende. Die Expertise der Bayreuther Kollegen (Prof. Dr. Dieter Brüggemann, Dr. Florian Heberle) liegt hiebei auf der Thermodynamik des Prozesses, das Amberger Team (Prof. Dr. Bernhard Frenzel/KoKWK, Prof. Dr. Andreas P. Weiß/KoKWK, Fa. DEPRAG) ist für den Turbinengenerator zuständig. Im 2018 erscheinenden neuen OTH-Forschungsbericht berichtet Prof. Dr. Andreas P. Weiß ausführlich über die Versuchsergebnisse.

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