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Lust auf Wissenschaft: OTH Amberg-Weiden bei der Langen Nacht der Wissenschaft

| Hochschulkommunikation

Spannende Experimente entdecken, hinter verschlossene Türen blicken und außergewöhnliche Fähigkeiten erleben – Über 1.000 Programmpunkte lockten Interessierte zu einer Entdeckungsreise auf die 8. Lange Nacht der Wissenschaften in die fränkische Metropolregion. Die OTH Amberg-Weiden war in diesem Jahr zum ersten Mal dabei.

Virtual Reality – Mit der VR-Brille werden die Campusse in Amberg und Weiden zum Greifen nah.

Über 1.400 Besucher kamen in die Räumlichkeiten des TÜV Rheinland, wo Studierende, Professoren und Mitarbeiter der OTH Amberg-Weiden die vielfältigen Angebote und Ausbildungsrichtungen der OTH Amberg-Weiden zeigten.

An der 3D-Druckstation entstanden praktische Halter für Kaffeebecher. Zum Mitnehmen? – Kein Problem; in knapp 15 Minuten entstand aus einem Kunststofffaden eine individuelle Halterung für den Kaffeebecher, den sich geduldige Gäste auch mit nach Hause nehmen konnten. Matthias Pohl, Maschinenbaustudent, erklärte den Besuchern alles Wissenswerte über die Funktionen und Einsatzgebiete des modernen 3D-Drucks.

Ein seltenes Gefühlserlebnis bot Prof. Dr. med. Clemens Bulitta und sein Team: Ein Altersanzug versetzt junge Menschen in die Situation einer älteren Person. Eine spezielle Brille erschwerte das Sehvermögen, Lärmschutzkopfhörer gaukelten eine altersbedingte Schwerhörigkeit vor und mit Gewichtsbandagen an Armen, Beinen und Füßen wurde das Laufen zu einer wahren Herausforderung.

Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten? An der Station „Gedanken lesen“, die von Prof. Dr.-Ing. Peter Wiebe und seinem Sohn Aaron betreut wurde, ließen die Besucher ihren Gedanken freien Lauf. Durch die Messung und den Vergleich von Hirnströmen konnte ein sich vorgestellter Buchstabe oder eine gedachte Zahl auf einer imaginären Tastatur herausgefunden werden, ohne das ein einziges Wort gesprochen wurde – ein verblüffendes Erlebnis.

70 Kilometer entfernt und doch mittendrin: Mit Hilfe einer Virtual-Reality-Brille tauchten die Gäste in die beiden Campusse der OTH Amberg-Weiden ein. Kurze Videoclips ermöglichten einen realistischen Einblick in das abwechslungsreiche Leben an einem der schönsten Campusse in Bayern. Neben einem schönen Campus hat ein Studium an einer kleineren Hochschule viele Vorteile. Welche Möglichkeiten bestehen und wie die Laborausstattung vor Ort ist, das erfuhren die Besucher in lockeren Gesprächen mit Prof. Dr. Thomas Tiefel und den Studierenden.

Neben den Attraktionen am Stand der OTH Amberg-Weiden konnten die Interessierten ihren Wissensdurst bei lehrreiche Vorträge stillen: Prof. Dr. Andreas Weiß beantwortete die Frage „Warum ein Flugzeug fliegt? – und oben bleibt“, Prof. Frank Späte zeigte wie effizient gebaute Häuser helfen, Kosten zu sparen und dabei trotzdem heimelig sind, und unter dem Titel „Kunststoffe – darauf baut unsere Zukunft“ brachte Prof. Joachim Hummich das Potential des Werkstoffs nahe und zeigte neuartige Einsatzmöglichkeiten des Kunststoffs.

Mit diesem Mix aus spannenden Aktionen und innovativen Vorträgen zeigte die OTH Amberg-Weiden, wie der Studienalltag an einer praxisnahen und zukunftsorientierten Hochschule abläuft.

Gewichte an Beinen und Armen simulieren steife Gelenke, eine Brille schränkt das Sichtfeld ein, ein Gehörschutz sorgt für Schwerhörigkeit – so fühlt es sich, ein älterer Mensch zu sein

Kurze Texte allein mit „Gedankenkraft“ und EEG-Wellen auf den Monitor bringen – Prof. Dr.-Ing. Peter Wiebe und sein Aaron zeigen, wie es geht.

3D-Druck – Von der Idee zum fertigen Produkt: Student Matthias Pohl klärt auf

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