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92. BundesDekaneKonferenz Wirtschaftswissenschaften

Aktuelle Herausforderungen für die Hochschul-Lehre

| Hochschulkommunikation, Fakultät Betriebswirtschaft

Die Zukunft ist so nah wie nie: Themen wie Digitalisierung oder Globalisierung klopfen an die Tür und verlangen nach Antworten. Von Politikerinnen und Politikern, von Unternehmerinnen und Unternehmern, auch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, von Dozentinnen und Dozenten. An der OTH in Weiden haben sich deshalb rund 60 Dekaninnen und Dekane drei Tage lang den Herausforderungen von Morgen gestellt. Vergangene Woche, bei der 92. Tagung der BundesDekaneKonferenz der Wirtschaftswissenschaften.

Oberbürgermeister Kurt Seggewiß (vorne links) begrüßte die Dekaninnen und Dekane im Alten Rathaus in Weiden.

Die 92. Tagung der BundesDekaneKonferenz organisierte Prof. Dr. Wolfgang Renninger und sein Team an der OTH Amberg-Weiden in Weiden. Im Zentrum der Veranstaltung stand die Curriculumsentwicklung. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigen sich mit zwei aktuellen Herausforderungen in der betriebswirtschaftlichen Ausbildung: Digitalisierung und wertorientierte Unternehmensführung.

Fit für die digitale Zukunft

Mensch und Maschine, Hand in Hand, für eine produktivere Arbeitswelt – und vielleicht auch für eine facettenreichere Lehre. In Impulsvorträgen und Themen-Cafés loteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Potentiale einer digitalen Hochschule aus. Auf dem Programm standen unter anderem Lehre 4.0, E-Learning, Online-Tutorien wie MyMathLab oder digitale Lehre im Vorhochschulbereich. Außerdem fragten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wie sich Arbeitsinhalte, Berufsfelder und Arbeitsbiographien in einer zunehmend digitalen Welt ändern.

Werte managen

Die Finanzkrise oder die Diesel-Affäre haben gezeigt: Was kurzfristig Profit bringt, führt langfristig oft zu Problemen. Gesellschaft und Politik fordern eine wertorientierte Unternehmensführung. Aber was heißt das für Hochschulen und wie können die Führungskräfte von Morgen für ethische Fragestellungen sensibilisiert werden? Antworten gab Prof. Dr. Rudi Kurz von der Hochschule Pforzheim. Der Mitinitiator der „Principles for Responsible Management Education (PRME)“-Regionalgruppe DACH sprach in seinem Impulsvortrag, wie sich verantwortungsvolles Management in den Lehrplänen widerspiegeln könnte. Im anschließenden Themen-Café gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer intensiv auf diese Fragestellung ein.

Kann Ethik und Praxis auch in einer profitorientierten Geschäftswelt gelebt werden? Hiltrud Werner, Vorstandsmitglied im VW-Konzern für die Bereiche Integrität und Recht, meint „Ja“. In ihrem Vortrag sprach sie über verantwortungsvolles Management bei Volkswagen. Compliance-Regeln seien in ihren Augen nicht wertvernichtend, sondern Teil der Wertschöpfungskette.

Über die BundesDekaneKonferenz

Die BundesDekaneKonferenz Wirtschaftswissenschaften ist eine Vereinigung der Dekaninnen und Dekane der wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereiche und Fakultäten an Fachhochschulen im DACH-Raum Deutschland, Österreich und Schweiz. Der Zusammenschluss kann auf eine langjährige und lebendige Tradition zurückblicken. Er befasst sich im Rahmen seiner Frühjahrs- und Herbsttagungen mit richtungsweisenden Themen und Fragestellungen aus aktuellen und künftigen Aufgabengebieten der Dekanate und Hochschulleitungen.

Prof. Dr. Wolfgang Renninger lud zur 92. Tagung der BundesDekaneKonferenz nach Weiden ein.

Hiltrud Werner, Vorstandsmitglied im VW-Konzern, referierte über verantwortungsvolles Management bei VW.

Rahmenprogramm: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Besuch der Michaelskirche in Weiden.

Die Dekanninen und Dekane vor dem Neuen Hörsaalgebäude an der OTH Amberg-Weiden in Weiden.

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