Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Mentoring-Programm „professional steps“ geht in eine neue Runde

| Hochschulkommunikation, Zentrum für Gender und Diversity

Mit Hilfe erfahrener Partnerinnen die Karriere in Gang bringen: Das Mentoring-Programm „professional steps“, bei dem Studentinnen technischer Studiengänge mit Absolventinnen und im Berufsleben stehende Ingenieurinnen zusammengeführt werden, geht in die nächste Runde. Am Beginn eines jeden Jahres steht die Auftaktveranstaltung, in der in diesem Jahr das „Teamtraining“ im Mittelpunkt stand.

Özlem Ajazaj-Tangobay, Projektkoordinatorin vom Zentrum für Gender- und Diversity, begrüßte beim ersten Treffen die sieben Tandems, bestehend aus einer berufserfahrenen Mentorin und einer studentischen Mentee. Anschließend gestaltete die Referentin Birgit Barth den Themenabend.

Zu Beginn wurde eine kleine aktive Teambildungsübung durchgeführt bei der sich herausstellte wie schwierig es ist, ein gutes Team zu sein, wenn in der Gruppe keine Kommunikation stattfindet und jeder nur sein eigenes Ziel verfolgt. Mit dem Gedanken, Team bedeutet „toll, ein anderer machts“, ist man nicht sehr erfolgreich. Des Weiteren schilderte jede seine Erfahrungen mit Teamarbeit und erklärte, warum sie selbst gerne im Team arbeitet oder nicht.
Gemeinsam mit der Referentin wurden die Fragen geklärt: Was kennzeichnet ein gutes Team? Nach welchen Kriterien würden Sie ihre Teammitglieder wählen? Außerdem wurden zur Selbsteinschätzung Tests durchgeführt, um herauszufinden welche Rolle die Teilnehmerinnen in einem Team einnehmen. Die Mentorinnen und Mentees erläuterten anhand eines Bildes ihre Aufgabe im Tandem. Im Anschluss wurden die Tandems gebildet. Bei einer Seenotübung, die die neuen Tandems gemeinsam lösten, wurden die ersten Gemeinsamkeiten festgestellt. Beendet wurde der Abend mit einer Mentoring-Vereinbarung, in der die Eckpunkte ihrer Zusammenarbeit der nächsten neun Monate festgehalten werden.

Das Mentoring-Programm „professional steps“ steht unter dem Motto „Ingenieurinnen fördern Studentinnen“ und ist Teil eines bayernweiten Netzwerkes, das von den Frauenbeauftragten der bayerischen Hochschulen initiiert wurde. Ziel des Programms ist es, Studentinnen in technischen Studiengängen zu einem erfolgreichen Studienabschluss und Berufsstart mit Hilfe der persönlichen und fachlichen Unterstützung von berufserfahrenen Ingenieurinnen zu führen. Nähere Informationen hierzu und zu allen anderen Aktivitäten des Zentrums für Gender und Diversity sind auf der Homepage oder direkt beim Zentrum für Gender und Diversitybüro (genderbuero@oth-aw.de) erhältlich.

Nach oben